München:

Wasserstoff in der Mobilität

Aiwanger: „Künftige Bundesregierung muss sich zur Anwendung von Wasserstoff in der Mobilität bekennen“ MÜNCHEN   Das deutsche Wasserstoff-Kernnetz soll in diesem Jahr mit einer Länge von über 500 Kilometern starten. Vor diesem Hintergrund fordert der bayerische Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger von der künftigen Bundesregierung, „[…] die Chancen von Wasserstoff für die Mobilität zu erkennen und zu unterstützen, anstatt weiter ideologisch zu blockieren wie es die alte Bundesregierung gemacht hat.“   Es gebe vielversprechende Ansätze, um anstatt einseitig auf batterieelektrische Antriebe für PKW und LKW auch auf Wasserstoff zu setzen, erklärt Aiwanger: „Die Wasserstofftechnik ist praxisreif, wir brauchen jetzt die Massenanwendung. Es ist erfreulich, dass BMW ab 2028, also in drei Jahren, serienmäßig Wasserstoffautos anbieten will. Auch im LKW-Bereich haben wir viele Entwicklungen, gerade auch in Bayern, die mich oft mehr überzeugen als reine Batterielösungen.

Der Bund muss jetzt klare Rahmenbedingungen setzen, die diese Lösungen zum Durchbruch bringen, beispielsweise mehrjährige verlässliche Steuer- und Mautbegünstigungen, Förderprogramme und politische Rückendeckung anstatt ideologische Querschüsse, wie wir sie die letzten Jahre immer wieder erlebt haben. Es kann nicht sein, dass eine Bundesregierung planwirtschaftlich vorgeben will, in welchen Sektoren künftig der Wasserstoff eingesetzt werden muss. Wenn man mit gut einem Kilogramm Wasserstoff im Auto 100 Kilometer fahren kann und beim LKW mit 8 Kilogramm, dann bin ich hier schneller an der Rentabilität als bei verschiedenen Anwendungen, wo der Wasserstoff mit günstigerem Erdgas konkurriert. Der Markt soll über die Anwendung entscheiden, nicht die Politik. Insofern ist es inakzeptabel, wenn man aus Berlin immer wieder hören muss, Wasserstoff habe in der Mobilität nichts zu suchen, weil man ja die Batterie habe.“

Quelle:stmwi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.