München:

Bayerisch-tschechische Zusammenarbeit Neue INTERREG-Projekte bewilligt

Gotthardt: „Die Projekte schaffen nicht nur neue Partnerschaften, sondern auch greifbare Vorteile für die Menschen vor Ort“

Für die bayerisch-tschechischen Kooperationen im Rahmen des INTERREG-Programms stehen in der Förderperiode 2021 bis 2027 insgesamt 99 Millionen Euro bereit. Nun wurden elf weitere Projekte ausgewählt, die unter der Aufsicht des Bayerischen Wirtschaftsministeriums umgesetzt werden. Diese Projekte betreffen unter anderem die Oberpfalz und werden mit etwa 6,1 Millionen Euro EU-Mitteln gefördert:   Schulungen für Zahnärzte: In Zusammenarbeit mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, dem Universitätsklinikum Regensburg, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Karls-Universität in Pilsen wird ein Schulungskonzept entwickelt. Ziel ist es, niedergelassene Zahnärzte im Umgang mit Zahnverletzungen bei Kindern und Erwachsenen besser weiterzubilden. Damit soll ein einheitlich hohes Behandlungsniveau in der gesamten Programmregion sichergestellt werden. Auch kleine und mittlere Unternehmen im Bereich der additiven Fertigung werden in das Projekt eingebunden.   Gründungs-Inkubator: Die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg und die Universität für Technologie und Wirtschaft in Budweis bieten ein gemeinsames Projekt an, das Unternehmergeist bei Studierenden fördert. Dabei starten bayerisch-tschechische Teams mit einem Kurs, in dem sie lernen, Geschäftsideen zu entwickeln. Im Anschluss daran gibt es ein maßgeschneidertes Inkubationsprogramm. Ausgewählte Ideen sollen hier weiterentwickelt und ihre Realisierung vorbereitet werden. Dieses Angebot macht die Grenzregion attraktiver für Absolventen und zukünftige Fachkräfte.   Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt freut sich über die Initiativen: „INTERREG ist ein echtes Erfolgsmodell, das zeigt, wie wichtig grenzübergreifende Zusammenarbeit ist. Die Projekte schaffen nicht nur neue Partnerschaften, sondern auch greifbare Vorteile für die Menschen vor Ort. Das untersützen wir gerne. Gemeinsam mit unseren tschechischen Partnern können wir die Region gesellschaftlich und wirtschaftlich auf beiden Seiten weiter voranbringen.“   Insgesamt stellt die Europäische Union in der Förderperiode von 2021 bis 2027 8,9 Milliarden Euro für die Europäische Territoriale Zusammenarbeit – kurz INTERREG – zur Verfügung. Für die Förderperiode bis 2027 werden gleichzeitig weitere, neue Projekte und Initiativen aus den Regionen Karlovarský kraj (Bezirk Karlsbad), Plzeňský kraj (Bezirk Pilsen), Jihočeský kraj (Bezirk Südböhmen), Niederbayern, Oberpfalz und Oberfranken gesucht. Die Projekte können bis zum 11. Februar 2025 hier eingereicht werden.  Weitere Informationen sind auf www.by-cz.eu eingestellt

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.