München:

Kunstminister Markus Blume und Generalkonservator Mathias Pfeil: eindeutige Anhaltspunkte auf Denkmaleigenschaft – Blume: „Wichtig, dass Klarheit hergestellt ist“

„Der BR-Studiobau an der Arnulfstraße in München hat als herausragendes geschichtliches Zeugnis der zeitgenössischen Rundfunkgeschichte Denkmaleigenschaft. Das ist das vorläufige Ergebnis einer Untersuchung von externen Gutachtern im Auftrag des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege“, gab Kunstminister Markus Blume heute in München bekannt. „Es ist wichtig, dass damit für alle Beteiligten Klarheit hergestellt ist. Noch gibt es zwar keine formale denkmalschutzrechtliche Entscheidung, aber schon jetzt ist unzweifelhaft klar, dass aufgrund neuer Anhaltspunkte die Denkmaleigenschaft des BR-Studiobaus vorliegt. Selbstverständlich unterstützen wir den Bayerischen Rundfunk bei seinen weiteren Überlegungen zum Umgang mit dem Gebäude.“

Der Leiter des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege (BLfD) Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil erklärte: „Das Gebäude ist in seinen Qualitäten einzigartig. Sowohl aus technischer als auch akustischer Sicht ist es ein einmaliges Dokument der Zeitgeschichte, dem eine herausragende Stellung im deutschsprachigen Raum zukommt. Es prägt die zeitgenössische Rundfunkgeschichte und wird mit der Aufnahme in die Bayerische Denkmalliste nun entsprechend gewürdigt.“

Gutachten zweier renommierter externer Fachbüros

Nach vertiefter Prüfung der Denkmaleigenschaft des BR-Studiobaus kommt das BLfD zur Erkenntnis, dass der BR-Studiobau aufgrund seiner Singularität als herausragendes geschichtliches Zeugnis der zeitgenössischen Rundfunkgeschichte in die Bayerische Denkmalliste nachzutragen ist. Die Arbeiten am Studiobau des BR begannen im Jahr 1958, ab 1961 wurde von diesem aus gesendet und am 16.09.1963 wurde der Bau öffentlichkeitswirksam eingeweiht.

Das BLfD stützt seine Erkenntnis auf die Gutachten zweier renommierter externer Fachbüros, deren Untersuchungen sich vornehmlich auf die Bautechnik und die Raumakustik konzentrieren. Um der besonderen Wertigkeit des Studiobaus gerecht zu werden, hat das BLfD durch das Hinzuziehen externer Gutachter erstmals ein derartiges aufwändiges Prüfungsverfahren angestoßen.

Die Ergebnisse der Gutachten fördern die Besonderheit des Baus deutlich zutage. So liegt die besondere Wertigkeit des BR-Studiobaus vorrangig in den drei Studiosälen mit der zeitgenössisch herausragenden Bau- und Akustiktechnik. Dem Studiobau, vor allem dessen inneren konstruktiven Kern mit den darin befindlichen Studioräumen, kommt damit eine besondere bau- und technikgeschichtliche Bedeutung im Sinne von Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes zu.

Auch im Vergleich mit anderen Rundfunkbauten kommt dem BR-Studiobau aufgrund der Bau- und Akustiktechnik eine herausragende Stellung im deutschsprachigen Raum zu. In keinem der Vergleichsbauten wie dem Funkhaus des WDR oder dem Deutschlandfunk-Hochhaus in Köln, dem Funkhaus des NDR in Hannover, dem Funkhaus in der Nalepastrasse oder dem RIAS-Funkhaus in Berlin sowie dem Studio F von Radio Bremen, die sämtlich in den Denkmallisten der anderen Bundesländer eingetragen sind, finden sich identisch innovative bau- und akustiktechnische Lösungen.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.