München:

75-jähriges Jubiläum

Aiwanger: „Die Landesentwicklung leistet seit 75 Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Erfolgsgeschichte Bayerns“ Festakt ’75 Jahre Landesentwicklung im modernen Bayern‘ im Bayerischen Wirtschaftsministerium

@stwmi.bayern.de

Die Landesentwicklung in Bayern feiert ihr 75-jähriges Jubiläum. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betont ihre Bedeutung: „Die Landesentwicklung leistet seit 75 Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Erfolgsgeschichte Bayerns! Besonders wichtig ist dabei die Entwicklung strukturschwacher ländlicher Gebiete. Fester Bestandteil sind die Unterstützung der Regionen und die Stärkung ihrer Möglichkeiten durch Zusammenarbeit vor Ort.   Die Landesentwicklung wurde 1949 im Bayerischen Wirtschaftsministerium gegründet. In den Anfangsjahren lag der Schwerpunkt auf dem Wiederaufbau, insbesondere der Schaffung von Wohnraum und der Wiederherstellung der Infrastruktur. Seit dieser Zeit hat sich Bayern von einem Agrarstaat zu einem florierenden Industrie- und Hightech-Standort entwickelt. Dabei muss jedoch auch der kulturelle und naturräumliche Reichtum des Landes bewahrt werden. Bereits im ersten Landesentwicklungsprogramm von 1976 wurde das Ziel formuliert, gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen Regionen zu schaffen. Seit den 90er-Jahren wird auch auf kooperative Ansätze gesetzt, wie teilräumliche Entwicklungskonzepte und Regionalmanagement.   „Die Landesentwicklung passt ihre Werkzeuge immer wieder an aktuelle Herausforderungen und veränderte Rahmenbedingungen an. Das ist ihre Stärke“, so Aiwanger. Die Planung bezieht zukünftige Herausforderungen wie Klimawandel, Flächensparen und Energieversorgung mit ein. So arbeiten derzeit alle regionalen Planungsverbände an der Fortschreibung der regionalen Windenergiesteuerungskonzepte, um die Flächenziele für Windenergie zu erreichen. Aiwanger: „Abstimmung und Zusammenarbeit werden immer wichtiger. Die Landesentwicklung ist als Querschnittsdisziplin besonders gefragt. Wir brauchen weniger Kirchturmdenken und mehr kooperativen Wettbewerb sowie regionale Kooperationen, um eine positive Entwicklung zu fördern.“   Den neuen Erklärfilm sowie weitere Infos zur Landesentwicklung und Regionalplanung finden Sie auf der Webseite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.