München:

Staatsministerium stellt erneut irreführenden dpa-Bericht richtig

Aiwanger stellt richtig: „Wir sind bei der Windkraft auf sehr gutem Weg und ergreifen alle Maßnahmen, den Ausbau zu beschleunigen. Mehrere hundert Windräder sind im Planungsprozess“

Zur erneut irreführenden dpa-Berichterstattung vom 20. November mit der Überschrift „Bayerns Windkraft kommt auch 2024 nicht von der Stelle“ stellt Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger richtig, dass nach der Lockerung der 10H-Regel Ende 2022 zahlreiche erfolgreiche Maßnahmen getroffen wurde, die Schwung in den Windkraftausbau in Bayern bringen und in wenigen Jahren stark steigende Zubauzahlen auslösen werden.

Aiwanger: „Mittlerweile sind mehrere hundert Windräder in Bayern im Planungsprozess. Aber von Planungsbeginn bis zur Realisierung dauert es 3 bis 6 Jahre. Und da sind wir in Bayern noch schneller als in anderen Bundesländern. Wer also meint, dass die Windkraftwende auf Fingerschnippen geht, der versteht nichts von Windenergieplanung oder ist bewusst böswillig. Wir sind bei der Windkraft auf sehr gutem Weg und ergreifen alle Maßnahmen, den Ausbau zu beschleunigen.“   Die Nachrichtenagentur dpa hatte sich geweigert, eine Stellungnahme zu der Berichterstattung zu publizieren.  In der Nachricht hatte dpa Vorhaltungen der SPD zum Ausbau der Windkraft ohne jegliche fachliche Einordnung übernommen.    Dazu stellte das Bayerische Wirtschafts- und Energieministerium klar:  Die Trendwende beim Ausbau der Windenergie in Bayern ist erfolgreich eingeläutet – unsere Maßnahmen wirken und das sehen wir deutlich an der Entwicklung der Anträge und Genehmigungen.   In den ersten neun Monaten des Jahres 2024 wurden für 172 neue Windenergieanlagen Genehmigungen beantragt, alleine im September für 25 Anlagen. In 2024 wurden bislang 72 Genehmigungen neu erteilt.   Entwicklung Genehmigungen und Genehmigungsanträge Jahr 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 09/2024 Genehmigungen 64 73 7 12 5 4 6 8 17 72 Genehmigungsanträge 37 43 8 8 9 3 0 18 64 172   In Anbetracht der nach wie vor langen Realisierungszeiten werden sich die ergriffenen Maßnahmen auf Landes- und Bundesebene zum Ausbau der Windenergie erst in den nächsten Jahren in den Ausbauzahlen widerspiegeln.   Auch unter Berücksichtigung des Rückbaus einiger Anlagen ist die installierte Leistung insgesamt gestiegen (2023: 2.639,8 Megawatt; 09/2024: 2.656,1 Megawatt). Nur auf die Zahl der Anlagen zu blicken, gibt das Gesamtbild des Windkraftausbaus in Bayern nicht wider.   Natürlich will Bayern beim Ausbau der Windenergie noch schneller werden. Um die Genehmigungen und den Bau zu beschleunigen, hat das Ministerium schon einige Maßnahmen umgesetzt: 10H-Regel wurde gelockert. Die Regeln für Windkraft in den Bayerischen Staatsforsten wurden an die Vorgaben für andere Wind-an-Land-Projekte angeglichen. Seit 2020 begleiten und unterstützen regionale Windkümmerer die Gemeinden mit Expertise bei der Initiierung von Windenergieprojekten und vermitteln Bedeutung sowie Notwendigkeit des Ausbaus der Windenergienutzung vor Ort. Um die hohe Nachfrage nach dem Projekt „Regionale Windkümmerer“ bedienen zu können, startete im Januar 2023, auf Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, das Nachfolgeprojekt „Windkümmerer 2.0“. Beim Programm Windkümmerer 2.0 gibt es inzwischen 341 (Stand 15.11.2024) Anmeldungen von Kommunen, Landkreisen und interkommunalen Zusammenschlüssen. Die Genehmigungsbehörden wurden mit zusätzlichem Personal ausgestattet.   Außerdem wird 2025 eine gesetzliche Regelung zur Bürger- und Gemeindebeteiligung an Windenergie- und Photovoltaik-Freiflächenanlagen eingeführt. Die Regelung soll die Teilhabemöglichkeiten vor Ort sowie die Akzeptanz für die Energiewende steigern und die Realisierungschancen für Wind- und Photovoltaik-Projekte verbessern.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.