Berlin:

Deutsche Flughäfen zu den saubersten der Welt machen

BMDV unterstützt Flughäfen mit 22,1 Millionen Euro bei Beschaffung umweltfreundlicher Stromaggregate / Wissing: „Das spart 7.000 Tonnen CO2“

Auch am Boden benötigen Flugzeuge Strom, während Sie gewartet, beladen und betankt werden. Der dafür benötigte Strom kommt häufig aus Hilfsturbinen im Flugzeug oder wird an entfernten Stellplätzen mit Stromaggregaten aus Diesel erzeugt. Mit Direktstrom, Batterien oder Wasserstoff können Flugzeuge effizienter, emissionsfrei und deutlich leiser als bisher mit Strom versorgt werden. Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing hat heute in Berlin Förderbescheide an 18 deutsche Flughäfen übergeben.

Bundesminister Volker Wissing:

Wir wollen die deutschen Flughäfen zu den saubersten der Welt machen. Das kann uns nur gelingen, wenn wir technologieoffen bleiben und Anreize für Investitionen in Umweltschutz schaffen. Mit unserer Bodenstrom-Förderung helfen wir den deutschen Flughäfen 7.000 Tonnen CO2 im Jahr zu sparen, reduzieren Schadstoffe und verbessern damit die Luftqualität am Vorfeld. Unsere Förderung ist auch ein Ausdruck der politischen Unterstützung für den Luftverkehr. Als Exportnation sind auf wir eine gute Konnektivität in der Luft angewiesen, wir wollen unsere Luftverkehrswirtschaft auf dem Weg zum emissionsfreien Fliegen bestmöglich unterstützen.

Mit der Umstellung auf klimafreundliche Stromaggregate werden nicht nur CO2-Emissionen reduziert, sondern auch die von Feinstaub und Stickoxiden. Auch der Lärmpegel sinkt, was Mitarbeitern und Passagieren gleichermaßen zu Gute kommt.

In bisher zwei Förderaufrufen konnten sich Flughäfen und Bodendienstleister um Beschaffungszuschüsse des BMDV für mobile und stationäre Bodenstromanlagen bewerben. Auch die zum Betrieb erforderliche Lade- bzw. Betankungsinfrastruktur wird bezuschusst. Insgesamt profitieren 24 Akteure an 19 deutschen Flughäfen von der Förderung in Höhe von 22,1 Millionen Euro. Damit können 200 Bodenstromgeräte gekauft werden. Die Bewilligung der Anträge erfolgte durch die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV). Die NOW GmbH als wissenschaftlich-technischer Dienstleister unterstützt und erhebt und analysiert Daten zur Fördermaßnahme.

Quelle: abo.bmdv.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.