München:

Wolfsmanagement – EU senkt Schutzstatus für den Wolf ab

Bayern will Wolf ins Jagdrecht aufnehmen -Aiwanger zur Absenkung des Schutzstatus des Wolfes: „Der Bund ist jetzt endlich in der Realität angekommen – jetzt muss gezieltes Bestandsmanagement erfolgen – wir wollen den Wolf ins bayerische Jagdrecht aufnehmen“ Pressemeldung, München, 25. September 2024, 384/24 Wolfsmanagement EU senkt Schutzstatus für den Wolf ab – Bayern will Wolf ins Jagdrecht aufnehmen Aiwanger zur Absenkung des Schutzstatus des Wolfes: „Der Bund ist jetzt endlich in der Realität angekommen – jetzt muss gezieltes Bestandsmanagement erfolgen – wir wollen den Wolf ins bayerische Jagdrecht aufnehmen“

Bayerns Wirtschafts- und Jagminister Hubert Aiwanger begrüßt, dass die EU den Schutzstatus des Wolfes von „Streng geschützt“ auf „Geschützt“ absenken will. Aiwanger: „Der Bund ist jetzt endlich in der Realität angekommen, nachdem das Bundesumweltministerium dies jahrelang torpediert hat. Ich habe diesen Schritt seit Jahren gefordert, um die Weidetiere zu schützen und die Überpopulation des Wolfes zu reduzieren – auch zum Vorteil der Wolfspopulation selbst, die ansonsten durch Räude etc. befallen wird. Weidetierhaltung ist Tier- und Artenschutz, was durch zu viele Wölfe deutschlandweit gefährdet wird. Deutschland hat mit rund 2000 Wölfen die größte Wolfsdichte weltweit mit einer Vermehrungsrate von jährlich mindestens 30 Prozent. Diesen Zuwachs müssen wir jagdlich im Rahmen eines vernünftigen Bestandsmanagements abschöpfen und die Population begrenzen.“   Bayerns Jagdminister kündigte an, den Wolf nun zeitnah ins Jagdrecht aufnehmen zu wollen. Aiwanger: „Die Bejagung muss nun schleunigst in ganz Deutschland unbürokratisch ermöglicht werden. Wir haben in Bayern bereits im Koalitionsvertrag vorgesorgt und die mögliche Aufnahme des Wolfes ins bayerische Jagdgesetz reingeschrieben. Diese Option müssen wir jetzt baldmöglichst umsetzen, um die Dinge ordentlich regeln zu können. Ich hoffe und erwarte, dass jetzt auch die Berner Konvention und die EU-Gesetzgebung zeitnah angepasst wird und der Schutzstatus auch wirklich abgesenkt wird, um dieses jahrelange Gezerre endlich zu befrieden.“

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.