Berlin:

Deutsche Waldtage 2024 unter dem Motto „Wald und Wissen“ gestartet
Özdemir: „Wälder klimafest machen, um zu schützen, was wir nutzen“

Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, hat heute in Eberswalde die Deutschen Waldtage 2024 eröffnet. Damit gab er den Startschuss für über 300 Aktionen, die an diesem Wochenende bundesweit in den Wäldern von verschiedenen regionalen Akteuren angeboten werden. Das Spektrum umfasst fachliche Exkursionen, geführte Wanderungen oder Mitmachaktivitäten rund um das Thema „Wald und Wissen“. Mit dem Motto legen die Waldtage dieses Jahr den Fokus auf den Wald als Bildungsort und machen auf die Bedeutung der naturwissenschaftlichen und soziokulturellen Waldforschung aufmerksam.

Dazu sagt Bundesminister Özdemir: „Für mich ist der Wald Heimat und Teil unserer Identität. Es gibt kaum etwas Deutscheres in der Wahrnehmung unseres Landes als den Wald – wenn ich da nur an die deutsche Romantik denke. Doch unsere Wälder stehen durch die Folgen der Klimaveränderungen stark unter Druck, nur jeder fünfte Baum ist noch gesund. Wir müssen unsere Wälder klimafest machen und die vorhandenen Bestände stabilisieren – dafür braucht es einen Rahmen, der das möglich macht. Deswegen habe ich eine Überarbeitung des rund 50 Jahre alten Bundeswaldgesetzes auf den Weg gebracht. Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche, nämlich das zu schützen, was wir nutzen. Wir lassen die Waldbesitzer nicht allein und fördern den Waldumbau hin zu widerstandsfähigen Mischwäldern: Über unser Wald-Klima-Paket stellen wir mehrere hundert Millionen bereit, dazu kommen dieses Jahr 125 Millionen über die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz hinzu. Was aber nicht geht, ist, dass dann keine Bedingungen daran geknüpft sein sollen. Es liegt in unserer Verantwortung, jetzt zu handeln und unsere Wälder für die Zukunft zu stärken – ich werbe dafür, dass wir das als gemeinsame Aufgabe begreifen.“

Hintergrund:
Seit 2016 finden die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) initiierten Deutschen Waldtage immer am dritten Septemberwochenende statt. Sie stehen dabei jedes Mal unter einem anderen thematischen Schwerpunkt und werden von ausgewählten Partnern unterstützt. Partner der Deutschen Waldtage 2024 sind der Deutsche Forstwirtschaftsrat e. V. (DFWR), die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung e. V. (ANU) und der Deutsche Verband Forstlicher Forschungsanstalten (DVFFA).

Das wichtigste Element der Deutschen Waldtage sind die bundesweit stattfindenden regionalen Veranstaltungen von Forstverwaltungen, Waldbesitzenden, Wald-, Naturschutz-, Sport- und Freizeitverbänden, die die Waldakteure und Waldinteressierte gezielt zusammenbringen.

Auf der Internetseite www.deutsche-waldtage.de<http://www.deutsche-waldtage.de> finden sich alle Informationen über die Deutschen Waldtage und zu den einzelnen Regionalveranstaltungen.

Quelle:bmle.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.