Cem Oezdemir (Buendnis 90/Die Gruenen), Bundesminister fuer Landwirtschaft und Ernaehrung, besucht zwei Baecker-Betriebe in Bad Urach am 25.08.2022

Berlin:

Mit einem Riesen-Kühlschrank gegen Lebensmittelverschwendung
Neuauflage der BMEL-Initiative Zu gut für die Tonne!

Ohne Kühlschrank würden viele Lebensmittel schnell verderben – aber auch trotz Kühlschrank landen zahlreiche Lebensmittel im Müll statt auf dem Teller. Um Lebensmittelverschwendung effektiv zu reduzieren hat heute im Beisein des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft Cem Özdemir in Berlin die Neuauflage der Initiative Zu gut für die Tonne! stattgefunden –mit einem vier Meter hohen Info-Kühlschrank, der in den nächsten Wochen auch in zahlreichen weiteren deutschen Städten zu sehen sein wird. So bringt Zu gut für die Tonne! praktische Tipps direkt zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern und zeigt, wie Lebensmittelverschwendung im Alltag vermieden werden kann.

Dazu sagt Bundesminister Cem Özdemir: „Es macht schon großen Spaß, jetzt mal diejenigen ein bisschen auf die Schippe zu nehmen, die sowieso behaupten, der Özdemir würde heimlich in ihrem Kühlschrank sitzen und auf ihr Essen schauen. Aber erstens ist das natürlich Quatsch und zweitens geht es bei der Aktion um das ernste Thema Lebensmittelverschwendung. Jedes Jahr landen in Deutschland rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle auf dem Müll, rund 60 Prozent davon in Privathaushalten. Wer weniger Essen wegwirft, spart bares Geld und schützt Umwelt und Klima. Mit der Neuauflage der erfolgreichen Initiative Zu gut für die Tonne! bekommen Verbraucherinnen und Verbrauchern dafür konkrete Tipps und Tools an die Hand. Schließlich ist es unser gesellschaftliches Ziel, die Lebensmittelverschwendung bis zum Jahr 2030 zu halbieren.“

Nicht alle gekühlten Lebensmittel werden rechtzeitig verzehrt – etwa, weil lieber zu frisch gekauften Lebensmitteln gegriffen wird. Hier zeigt sich der Kühlschrank als zentraler Ort, wo Lebensmittelabfälle vermieden werden können. Die drei wichtigsten Tipps gegen Lebensmittelverschwendung sind daher: gut planen, passend lagern und Reste verwerten.

Daran knüpft auch die Aktion mit dem XXL-Kühlschrank an. Er ist prall gefüllt – mit Informationen und Fakten zur Lebensmittelverschwendung, einer Hörstation mit mehreren Geschichten zum Thema und Figuren, die Tipps zur passenden Aufbewahrung von Lebensmitteln geben. Auf der Außenseite sind die neuen Plakatmotive der Initiative zu sehen. Zudem gibt es neu entworfene Klebe-Etiketten um Lebensmittel zu markieren, die bald gegessen werden sollten. Die bekannte App und die Broschüre von Zu gut für die Tonne! gibt es weiterhin.

In Zusammenarbeit mit den Verbraucherzentralen in den Ländern wird der Kühlschrank in vielen weiteren Städten Deutschlands zu sehen sein. Die Stationen sind nach Berlin (14.-17.8.): Halle an der Saale (19.-22.8.), Saarbrücken (27.-30.8.), Mönchengladbach (4.-7.9.), Mainz (9.-12.9.), Lüneburg (16.-19.9.), Bonn (27.-30.9.), Nürnberg (8.-11.10.), Erfurt (14.-17.10.), Chemnitz (November).

Weitere Informationen über Zu gut für die Tonne! finden Sie hier<https://www.zugutfuerdietonne.de/>.
Aktuelle Plakatmotive/Bilder: hier<https://www.zugutfuerdietonne.de/fileadmin/zgfdt/Motive_zugutfuerdieTonne_2024.pdf>

Die Initiative Zu gut für die Tonne! ist Teil der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung. Insgesamt sind in Deutschland im Jahr 2021 rund 10,92 Millionen Tonnen an Lebensmittelabfällen angefallen. Vieles davon wäre vermeidbar, sprich die Lebensmittel noch sicher genießbar. Dabei entfielen auf die Privathaushalte 6,65 Millionen Tonnen, sprich 60 Prozent; 1,9 Millionen Tonnen auf die Außer-Haus-Verpflegung (17 Prozent), 1,5 Millionen Tonnen auf die Verarbeitung (14 Prozent), 0,8 Millionen Tonnen auf den Handel (7 Prozent) und 0,2 Millionen Tonnen auf die Primarproduktion (2 Prozent).

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.