Berlin:

Neue App „Kindersicher! – Kinderunfälle vermeiden“ geht an den Start

BMUV fördert App mit praktischen Tipps für mehr Kindersicherheit

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. stellt
heute eine neue App und ihre neue Website vor. Ab sofort können sich
Eltern und Großeltern mühelos und unkompliziert am Smartphone zur
Unfallprävention informieren. Auch Fachkräfte wie Tagesmütter und
-väter oder Erzieherinnen und Erzieher finden Hintergrundwissen und
Materialien für den Berufsalltag. Mit großen Bildern und einem
freundlichen Farbspektrum laden App und Website zum Stöbern ein, bieten
über einfache Suchfunktionen schnelle Hilfe für den Notfall oder einfache
Tipps beim Spielzeugkauf.

Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke:
„Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke: „Die Sicherheit von
Kindern ist uns besonders wichtig. Praktische Tipps und verständliche
Informationen sind gerade für Eltern und Betreuungspersonal ganz
wesentlich, um Kinderunfälle zu vermeiden. Ich begrüße, dass ab sofort,
die neu entwickelte App zum Download bereitsteht, die genau dort ansetzt.
Die neue App gibt hilfreiche Hinweise zu Kaufentscheidungen,
Gefahrenpotenzialen und zur Unfallvermeidung.“

Prof. Stefanie Märzheuser, Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr
Sicherheit für Kinder e.V. und Direktorin der Klinik und Poliklinik für
Kinderchirurgie an der Universitätsmedizin Rostock: „Für junge Eltern
ist das Smartphone die zentrale Informationsquelle. Deshalb freuen wir uns
sehr, heute mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt,
Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) eine App zur
Kindersicherheit vorstellen zu können. Darin informieren wir auch über
bestimmte Produkte, die im Alltag mit kleinen Kindern eine wichtige Rolle
spielen, aber gleichzeitig immer wieder zu Unfallrisiken beitragen. Dazu
zählen Laufräder, Roller, Hochbetten und Kinderstühle, aber auch
Trampoline und ähnliche Spielgeräte“.

Die App bietet relevante Informationen und wichtige Hinweise, die Eltern
die Kaufentscheidung erleichtern. Die Produktportraits vermitteln Hinweise
zum Einkauf und Gebrauch verschiedener Produkte. Besonders
verbraucherfreundlich ist die Möglichkeit, Informationen zu
individualisieren: Nutzerinnen und Nutzer können die App so einstellen,
dass sie passende Informationen entsprechend dem Alter beziehungsweise der
Entwicklung ihrer Kinder erhalten. Während die Eltern eines Säuglings
beispielsweise Hinweise zu sicherem Spielzeug und Autokindersitzen, der
Vermeidung von Stürzen, Verbrennungen und Verbrühungen erhalten, bekommen
Eltern von älteren Kindern Tipps zur Verhinderung von Unfällen beim Spiel
im Freien und zur Unfallprävention im Zusammenleben mit Haustieren oder im
Straßenverkehr. Sämtliche Informationen zur Unfallprävention sind
verbraucherfreundlich, attraktiv und leicht verständlich.

Außerdem gibt es auf der Website Fachinformationen, die Unfallstatistiken
und Hinweise für die Tagespflege sowie für Kita und Schule enthalten. Das
Serviceangebot umfasst Bestellmöglichkeiten für Broschüren und Flyer und
die Ausstellung zur Riesenküche. Hinweise für die Vermittlung von
Referentinnen und Referenten zur Kindersicherheit runden das Angebot ab.

Quelle: bmuv.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.