Erneuerbare Energien – Bayerns Wirtschaftsminister begrüßt Ausschreibungsergebnisse für Wind und Photovoltaik-Speicher

Aiwanger: „Die Ergebnisse der Ausschreibung zeigen deutlich: Wir sind beim Ausbau erneuerbarer Energien auf dem richten Weg“ Pressemeldung, München, 09. Juli 2024, 277/24 Erneuerbare Energien Bayerns Wirtschaftsminister begrüßt Ausschreibungsergebnisse für Wind und Photovoltaik-Speicher Aiwanger: „Die Ergebnisse der Ausschreibung zeigen deutlich: Wir sind beim Ausbau erneuerbarer Energien auf dem richten Weg“ M

 

Bayern ist ein guter Standort für erneuerbare Energien. Das zeigen die Ergebnisse der jüngsten Ausschreibungen für Onshore-Wind und Innovation. In Bayern erhielten 14 neue Windenergieanlagen mit einer Leistung von 81,6 Megawatt (MW) aus sechs Projekten einen Zuschlag. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger: „Die Ergebnisse der Ausschreibung sind ein klares Zeichen: Wir sind beim Windkraftausbau auf dem richtigen Weg.“ Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert von 7,33 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) lag nur knapp unter dem Höchstwert von 7,35 ct/kWh, was auf die weiterhin hohen Bau- und Finanzierungskosten zurückzuführen ist. Besonders freut sich Aiwanger über die Entwicklung der Genehmigungsanträge für Windenergieanlagen in Bayern: “Allein in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres wurden 90 Anträge gestellt – deutlich mehr als im gesamten Vorjahr. Das ist ein starkes Signal für den Windkraftausbau in Bayern.“   In der Innovationsausschreibung gingen 24 von insgesamt 43 Zuschlägen an Projekte aus Bayern – über die Hälfte aller deutscher Zuschläge. Mit 245 MW Leistung entfallen die größten Zuschlags-Volumina auf bayerische Gebote für Photovoltaik-Speicher-Kraftwerke. Der Minister betont: „Speicher sind ein Schlüssel für eine kosteneffiziente und sichere Energieversorgung. Ihre Bedeutung wird künftig für eine bessere Netzintegration weiter zunehmen. Umso erfreulicher ist daher, dass im Rahmen der Innovationsausschreibung Photovoltaik erfolgreich mit Speichern kombiniert wird.“ Der mengengewichtete Zuschlagswert lag wie im Vorjahr bei 8,33 ct/kWh.   Die nächste Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land findet am 1. August 2024 statt, die Innovationsausschreibung folgt am 1. September 2024. „Bayern bleibt Vorreiter bei der Energiewende. Wir setzen weiterhin auf den Ausbau erneuerbarer Energien und auf innovative Technologien“, so Aiwanger abschließend.

Quelle:stmwi.bayern.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.