München:

Kunstminister Markus Blume verkündet Sonderprogramm zur Förderung des bayerisch-israelischen Austausches – Blume: „Das Sonderprogramm ist ein Zeichen der Solidarität, eine Bekräftigung der bayerisch-israelischen Freundschaft und eine Einladung für ein künstlerisches Miteinander“

„Für das Leid in Israel fehlen mir die Worte: Bei meinem letzten Besuch in Israel habe ich gesehen, wie schmerzhaft der Krieg das Leben der Menschen verändert. Und auch außerhalb Israels müssen wir zunehmend antisemitische Vorfälle ertragen. Gerade jetzt braucht es Momente, die Kraft für Seele und Geist spenden. Gerade jetzt brauchen wir Dialog. Mit dem Sonderprogramm wollen wir Möglichkeiten für bayerisch-israelische Kunstprojekte schaffen“, betont Kunstminister Markus Blume heute in München.

„Mit dem Sonderprogramm soll der künstlerische Austausch und die Bildung von Netzwerken mit israelischen Partnern angestoßen oder ausgebaut werden. Gefördert werden Projekte aus den Sparten Musik, Literatur, bildende Kunst und darstellende Kunst sowie spartenübergreifende Projekte mit überregionaler Bedeutung“, erklärt Kunstminister Blume. Sie sollen der Präsentation bayerischer Künstlerinnen und Künstler und überwiegend bayerischer Kultur in Israel bzw. der Präsentation israelischer Künstlerinnen und Künstler und israelischer Kultur in Bayern oder Gemeinschaftsprojekten von bayerischen und israelischen Künstlerinnen und Künstlern in Bayern oder in Israel dienen. „Das Sonderprogramm ist ein Zeichen der Solidarität, eine Bekräftigung der bayerisch-israelischen Freundschaft und eine Einladung für ein künstlerisches Miteinander – hier bei uns in Bayern oder vor Ort in Israel“, so Blume. Antragsberechtigt sind nichtstaatliche Einrichtungen und Projektträger ohne Gewinnerzielungsabsicht mit Sitz in Bayern, die nicht überwiegend vom Freistaat Bayern finanziert werden. Eine Förderung erfolgt bis maximal 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Quelle: stmwk.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.