München –  Garching:

Methan als Energiespeicher

Freistaat unterstützt die TU München beim Pilotprojekt KomMeth in der Garchinger Kläranlage mit über 1,7 Millionen Euro -Aiwanger: „Mit der Anlage in Garching reduzieren wir Emissionen und erschließen im Erfolgsfall einen großen Markt“ Pressemeldung, München, 05. Februar 2024, 39/24 Methan als Energiespeicher Freistaat unterstützt die TU München beim Pilotprojekt KomMeth in der Garchinger Kläranlage mit über 1,7 Millionen Euro

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Aiwanger: „Mit der Anlage in Garching reduzieren wir Emissionen und erschließen im Erfolgsfall einen großen Markt“ Projektmitarbeiterin Dr. Carolina Feickert Fenske erklärt Staatsminister Aiwanger die Funktionsweise der Anlage.Foto: StMWi/E. Neureuther

Um das Stromnetz in Bayern widerstandsfähiger und nachhaltiger aufzustellen, sind Energiespeicher unumgänglich. Überschüssige Energie aus Sonne oder Wind kann in Form von Gas gebunden werden und später als Energieträger dienen. Eine günstige Möglichkeit verspricht die Power-to-Methane-Technlologie, die derzeit in Garching unter dem Namen KomMeth erforscht wird. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat sich am Montagvormittag ein Bild von dem Pilotreaktor in der dortigen Kläranlage gemacht und einen Förderbescheid übergeben. Aiwanger: Mit dieser Anlage sind wir in der Lage, Emissionen zu reduzieren und Gase zu verarbeiten, die sonst in die Atmosphäre entweichen. Methan ist das berühmte Erdgas, das bisher aus anderen Quellen stammt. Auch Wasserstoff wird nach wie vor häufig aus Erdgas abgespalten. Wir machen es hier genau anders herum und stellen Erdgas und Wasserstoff selbst her. Überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energien wird in Wasserstoff umgewandelt, der hier mit dem Klärgas reagiert. Wir bekommen Methan, das sofort in Erdgasleitungen strömen kann – entweder zur kurzfristigen Speicherung oder zum sofortigen Weitertransport. Die TUM hat ein zukunftsweisendes Forschungsprojekt auf die Beine gestellt, das wir zu 100 Prozent finanzieren. Ich bin mir sicher: Diese Investition wird sich lohnen. Im Erfolgsfall erschließen wir durch diese neue Methode einen großen Markt für Klär- und Biogas. In Bayern gibt es etwa 2.750 Biogas- und 2.500 Kläranlagen. In Garching soll innerhalb von 36 Monaten nachgewiesen werden, dass mit der Methode, Wasserstoff und Klärgas mittels Mikroorganismen in konzentriertes Methan unter realen Bedingungen umgewandelt werden kann und sie zugleich wirtschaftlich sinnvoll ist. Bisher hat diese Form der Methanerzeugung nur im Labor funktioniert. Der Freistaat zahlt über 1,7 Millionen Euro für die Forschung unter Federführung der Technischen Universität München (TUM), gemeinsam mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL).

 

Quelle:stmwi.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.