München:

Wirtschaftsminister spricht beim Handelsverband Bayern

 

Aiwanger: „Wir brauchen wieder eine positive Grundstimmung und mehr Geld in den Taschen der Menschen“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sprach beim Neujahrsempfang des Handelsverbandes Bayern. Foto: StMWi   Download MÜNCHEN. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat beim Neujahrsempfang des Handelsverbandes Bayern breite Steuersenkungen in Deutschland gefordert. Aiwanger sagte vor mehr als 600 Gästen in München: „Angesichts der vielen Krisen brauchen wir eine positive Grundstimmung im Land mit mehr Geld in den Taschen der Menschen und der Unternehmen. Stattdessen wird der Bund immer übergriffiger, sammelt zunehmend Geld von den Leistungsträgern ein, um es für ideologisch getriebene Projekte wie die Bürgergelderhöhung auch für Arbeitsverweigerer und unkontrollierte Zuwanderung zu verwenden. Besser wäre es, wenn die Fleißigen mehr Geld in der Tasche hätten, um es auszugeben und die Unternehmer mehr übrig hätten, um zu investieren.     Konkret schlug Aiwanger vor, die Unternehmenssteuern auf 25 Prozent zu senken und die Erbschaftssteuer nach österreichischem Vorbild abzuschaffen. Zudem forderte er ein steuerfreies Grundeinkommen von 2000 Euro und ein Ende der Rentenbesteuerung.

Aiwanger: Es darf doch nicht sein, dass Menschen nach 35 oder 40 Jahren harter Arbeit in die Rente kommen und dann erneut abkassiert werden. Wir brauchen wieder mehr Netto vom Brutto auf dem Konto und mehr Konsum. Leistung muss sich wieder lohnen.     In Deutschland würden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht mehr stimmen. Wir sind überreglementiert, die Firmen ächzen unter der Bürokratie, der Staat gibt zu viel Geld für falsche Projekte aus. Deshalb ist Deutschland statt einer Wirtschaftslokomotive wie früher zu einem Bremsklotz in Europa geworden. Das müssen wir ändern, wieder mutig und mit Zuversicht anpacken, um den Wirtschaftsstandort durch bessere Rahmenbedingungen wieder flott zu machen sagte der Staatsminister.   Das Auto dürfe nicht immer mehr aus den Städten ausgesperrt werden, sonst werde Einkaufen erschwert. Energie müsse wieder bezahlbarer werden. Die Verdoppelung der Lkw-Maut durch die Ampel koste der Wirtschaft 7,5 Mrd Euro und werde an den Verbraucher weitergegeben. Aiwanger strebt zur Unterstützung des Handels an, mehr längere Verkaufsnächte unbürokratisch zu ermöglichen.

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.