Düren:

Erster Standort in Düren eröffnet

Volker Wissing: Deutschlandnetz geht zügig an den Start

Pünktlich vor Weihnachten startet das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr finanzierte Deutschlandnetz den Betrieb. Der erste von mehr als 900 Standorten des Deutschlandnetzes wurde heute in Düren feierlich eingeweiht.

Ab sofort können E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer am neuen Deutschlandnetz-Ladepark in Düren ihre Elektroautos an vier Hochleistungs-Ladepunkten mit einer Leistung von bis zu 400 kW je Ladepunkt aufladen. Damit bietet der Standort des Schnellladeunternehmens Fastned die aktuell höchste Ladeleistung in Deutschland. Der erste Deutschlandnetz-Ladepark verfügt außerdem über ein Dach und Beleuchtung. Gastronomische und sanitäre Einrichtungen sind bereits in der Umsetzung. Für den Ladepark ist die Errichtung von bis zu acht weiteren Hochleistungs-Schnellladepunkten vorgesehen.

Bundesminister Dr. Volker Wissing:

Mit der Eröffnung des ersten Standorts im Deutschlandnetz läuten wir eine neue Phase ein. Es zeigt, der Ausbau einer flächendeckenden, bedarfsgerechten und nutzerfreundlichen Ladeinfrastruktur geht voran. Ich freue mich sehr über diese rasche erste Inbetriebnahme, nachdem wir Ende September 2023 die Zuschläge für das Deutschlandnetz erteilt haben. Das Deutschlandnetz wird nun Stück für Stück wachsen. Es wird Nutzerinnen und Nutzern zuverlässige Schnelllademöglichkeiten im ganzen Land bieten – sowohl bei alltäglichen Strecken als auch auf längeren Fahrten. Ich bin überzeugt davon, dass das Deutschlandnetz den Umstieg auf die Elektromobilität noch attraktiver macht.

Johannes Pallasch, Sprecher der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur und Bereichsleiter bei der NOW GmbH:

Mit den rund 8.000 Hochleistungs-Schnellladepunkten des Deutschlandnetzes verdoppeln wir den aktuell vorhandenen Bestand in Deutschland in dieser Leistungsklasse – und das auch an vielen Standorten in Regionen, in denen bisher gar keine Schnellladeparks vorhanden sind. Ein wichtiger Schwerpunkt im Deutschlandnetz ist die Nutzerfreundlichkeit und Attraktivität der Standorte. Die Ausschreibungen haben für einen Wettbewerb der Ideen gesorgt, dessen Ergebnis wir bereits heute in Düren und in den kommenden Monaten in ganz Deutschland sehen werden.

Mit dem Deutschlandnetz schließt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr noch verbliebene „weiße Flecken“ auf der Ladelandkarte. Es stellt sicher, dass der nächste Schnellladepunkt überall in Deutschland in wenigen Minuten zu erreichen ist. Die mehr als 900 Standorte mit rund 8.000 Hochleistungs-Ladepunkten berücksichtigen sowohl die bestehende Schnellladeinfrastruktur als auch die zunehmende Anzahl an Elektroautos in den kommenden Jahren. Insgesamt stellt das Bundesverkehrsministerium zur Finanzierung rund 1,9 Milliarden Euro bereit.

Die Standorte des Deutschlandnetzes werden attraktiv gestaltet. So müssen die ausgewählten Betreiber eine hohe Verfügbarkeit von Ladeeinrichtungen gewährleisten. Die Nutzerinnen und Nutzer profitieren außerdem von einer sehr hohen Ladeleistung. Jeder Ladepunkt im Deutschlandnetz muss technisch in der Lage sein, eine maximale Ladeleistung von mindestens 300 kW abgeben zu können. Zudem muss jeder Ladepunkt eine Nennladeleistung von mindestens 200 kW bereitstellen.

Quelle: abo-bmdv.de

 

Von redaktion

Versäumt

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