Berlin:

**Gemeinsame Pressemitteilung mit der KfW**

Green-Bond-Förderauftrag des Bundesumweltministeriums erfolgreich
umgesetzt

BMUV und KfW erreichen gesetzte Green-Bond-Förderziele

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und
Verbraucherschutz (BMUV) und die KfW haben die Ziele erreicht, die im seit
dem Jahr 2015 bestehenden Förderauftrag zum Aufbau eines
Green-Bond-Portfolios verankert wurden. Seither hat das KfW Treasury im
Auftrag des BMUV in grüne Anleihen zur Finanzierung von Umwelt- und
Klimaschutz-maßnahmen investiert. Damit verbunden war das Ziel, am
Kapitalmarkt zur qualitativen und quantitativen Entwicklung des noch jungen
Green-Bond-Marktsegments beizutragen.

Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Ein nachhaltiges Finanzsystem und
ein nachhaltig gestalteter Kapitalmarkt sind entscheidende Hebel, um unser
Wirtschaftssystem zukunftsfähig auszurichten. Die sozial-ökologische
Transformation erfordert immense finanzielle Mittel für die nötigen
Investitionen. Dazu sind öffentliche, aber vor allem auch private Gelder
nötig. Green Bonds sind ein wirksames Instrument, um die entsprechenden
Mittel bereitzustellen. Ich freue mich, dass wir mit Hilfe der KfW die
Entwicklung des Green-Bond-Marktes vorantreiben und zur Etablierung
anspruchsvoller Markt-Standards beitragen konnten. Auch künftig wird das
BMUV die Entwicklung des Green-Bond-Markts aktiv begleiten.“

Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender und Kapitalmarktvorstand der KfW
Bankengruppe: „Mit unseren Investitionen in Green Bonds haben wir
zusätzliches Kapital für den globalen Umwelt- und Klimaschutz
aufgebracht. Green Bonds sind inzwischen zu einem breit akzeptierten und
transparenten Kapitalmarktinstrument geworden.“ Künftig wolle man
globalen Investoren „die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen
Wirkungen der KfW-Finanzierungen noch transparenter machen“, so Wintels
weiter.

Seit der Erstbeauftragung durch das BMUV hat die KfW durch 122 Investments
insgesamt 3,4 Mrd. Euro mobilisiert und durch ihr Engagement bei der
Förderung von grünen Projekten bei 64 Emittentinnen aus 16 Ländern
mitgewirkt; Schwerpunkte der Investments lagen auf Maßnahmen zur
Steigerung von Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien. Das ausstehende
Volumen am Green-Bond-Markt wuchs im gleichen Zeitraum von deutlich unter
100 Mrd. Euro auf eine Größenordnung von rund 2.000 Mrd. Euro, das
weltweite jährliche Emissionsvolumen von Green Bonds stieg seit 2015 von
wenigen Milliarden Euro auf rund 400-500 Mrd. Euro in diesem Jahr und den
beiden Jahren zuvor. In dieser Volumenentwicklung zeigt sich das gestiegene
Interesse von Investoren, stärker auf die Verwendung ihres investierten
Kapitals zu achten. Emittenten nutzen den Green-Bond-Markt um mehr
Transparenz über ihre Geschäftsaktivitäten herzustellen.

Auch zur qualitativen Marktentwicklung hat die KfW im Rahmen des
Förderauftrags durch die Unterstützung der Emittenten beim Aufsetzen
ihrer Green-Bond-Emissionsprogramme und entsprechender Berichterstattung
beigetragen. Im Rahmen ihrer langjährigen Mitgliedschaft im Executive
Committee der Green Bond Principles hat die KfW sich darüber hinaus aktiv
an der Entwicklung global akzeptierter, anspruchsvoller Standards beteiligt
und dabei besonderen Wert auf die Entwicklung von Empfehlungen für die
Wirkungsberichterstattung für Green Bonds gelegt. Transparenz und
Nachvollziehbarkeit hinsichtlich der Investitionen und deren Wirkungen sind
für die Glaubwürdigkeit von Green Bonds und damit auch für Investoren
zentrale Anliegen.

Das Engagement der KfW insbesondere bei der Entwicklung von Guidelines für
die Berichterstattung kommt nicht nur dem globalen Green-Bond-Markt,
sondern auch der KfW selbst zugute. Denn die gewonnenen Erfahrungen
fließen in den Aufbau eines konzernweiten Wirkungsmanagements ein, den sie
aktuell intensiv vorantreibt, um daraus eine Berichterstattung über die
Wirkungen der KfW-Finanzierungen für ihre globalen Investoren zu
entwickeln.

Die KfW bleibt auch nach Auslaufen des Förderauftrags weiterhin als
nachhaltige Investorin auf dem Green-Bond-Markt aktiv und wird auch
künftig im Rahmen ihres Liquiditätsportfolios in Green Bonds investieren.
Das BMUV wird die Entwicklung auf dem Green-Bond-Markt auch weiterhin aktiv
begleiten.

Weitere Informationen zum Green Bond-Portfolio der KfW finden Sie hier
<https://www.bmuv.de/presseverteiler/lt.php?tid=H+7F17hA3XiGuwYbRYyyykXiN4PpCXQQp7NsBH/CivaBuBNZyf+roKSsg41K6FIQ>

Quelle:bmuv.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.