München:

„Stars der internationalen Spitzenwissenschaft“: Prestigeträchtige ERC Synergy Grants der EU für fünf Forscherinnen und Forscher an Universitäten in München, Regensburg, Erlangen und Würzburg

Jeweils rund zehn Millionen Euro EU-Förderung für bahnbrechende Projekte internationaler Forscherteams – Wissenschaftsminister Blume: „Bayern ist Wissenschaftsstandort von Weltrang!“

Wie spüren Pflanzen das Wasser um sie herum? Wie können Lebermetastasen am besten behandelt werden? Wie beeinflussen mechanische Prozesse beim Wachstum von Nervenzellen die Hirnfaltung? Um diesen und anderen hochkomplexen Fragestellungen auf den Grund zu gehen, erhalten fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Universitäten Regensburg, an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), an der Technischen Universität München (TUM), am Universitätsklinikum Würzburg und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mit einem ERC Synergy Grant des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) einen der angesehensten Wissenschaftspreise der Europäischen Union.

Wissenschaftsminister Markus Blume betonte anlässlich der heutigen Bekanntgabe der Förderung: „Innovative Forschungsbeiträge zur zukünftigen Ernährung der Weltbevölkerung, zur Behandlung der Menschheitsgeißel Krebs und zu ungelösten Rätseln des menschlichen Gehirns machen die bayerischen Träger der ERC Synergy Grants zu Stars der internationalen Spitzenwissenschaft. In Bayern schaffen wir für diese Pioniere unserer Zeit besonders dank unserer 5,5 Milliarden starken Innovationsoffensive Hightech Agenda glänzende Voraussetzungen. Gleich fünf der zu den bedeutendsten europäischen Forschungspreisen gehörenden Synergy Grants in einem Jahr bestätigen unsere Politik und unterstreichen einmal mehr: Bayern ist Wissenschaftsstandort von Weltrang! Herzlichen Glückwunsch an die ausgezeichneten Forscherinnen und Forscher und ihre exzellenten Universitäten!“

Die mit Synergy Grants geförderten Vorhaben werden an herausragende Forscherteams verliehen und haben laut ERC gesellschaftsveränderndes Potenzial. An den ausgezeichneten Projekten mit bayerischer Beteiligung „4D-BioSTEM“, „EPIC“, „HYDROSENSING“, „TREATLIVMETS“ und „UNFOLD“ sind weitere Forscherinnen und Forscher aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Schweden, Israel, Norwegen, Großbritannien, Italien und Spanien beteiligt.

Über die ERC Synergy Grants

Der ERC Synergy Grant ist ein Forschungspreis, mit dem der Europäische Forschungsrat besonders avancierte Forschungsarbeiten kleiner internationaler Teams mit zwei bis vier Forscherinnen oder Forschern fördert. In diesem Jahr wurden aus rund 395 Anträgen insgesamt 37 Forschergruppen mit 135 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für die Förderung ausgewählt. Die Projekte sind an Forschungseinrichtungen in 19 verschiedenen Ländern innerhalb und außerhalb der Europäischen Union angesiedelt. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt rund zehn Millionen Euro für eine Laufzeit von bis zu 6 Jahren.

Die Auszeichnungen im Einzelnen:

Prof. Dr. Knut Müller-Caspary, Professor an der Fakultät für Chemie und Pharmazie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), für das Projekt „4D-BioSTEM: 4D scanning transmission electron microscopy for structural biology“.

Prof. Dr. Julien Gagneur, Lehrstuhl für Computational Molecular Medicine an der Technischen Universität München (TUM), für das Projekt „EPIC: Unravelling the eukaryotic post-transcriptional regulatory“.

Prof. Dr. Christine Ziegler, Lehrstuhl für Biophysik II an der Universität Regensburg, für das Projekt „HYDROSENSING: Discovering How Plants Sense Water Stress“.

Prof. Dr. med. Georg Gasteiger, Lehrstuhl für Systemimmunologie II am Universitätsklinikum Würzburg für das Projekt „TREATLIVMETS: Treating Liver Metastasis“.

Prof. Dr. Kristian Franze, Lehrstuhl für Medizinische Physik and der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) für das Projekt „UNFOLD: Unfolding the dynamic interplay of mechanical and molecular processes in brain folding“.

 

Weitere Informationen mit Details zu allen geförderten Projekten:
https://erc.europa.eu/news-events/news/erc-2023-synergy-grants-results

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.