Berlin:

Wissing eröffnet Elektromobilitätskonferenz des BMDV

Bundesminister Dr. Volker Wissing eröffnet am Dienstag in Hamburg die Elektromobilitäts-Konferenz 2023 des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV). Bei der Konferenz handelt es sich um eine der größten Veranstaltungen zum Thema Elektromobilität in Deutschland. Erwartet werden mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Hamburger Curio-Haus. Für die Freie und Hansestadt Hamburg wird Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher an der Eröffnung teilnehmen.

Das zweitägige Konferenzprogramm bietet Podiumsdiskussionen, Vorträge und Workshops. Dabei werden sowohl die Perspektiven der Anwenderinnen und Anwender als auch die Fragestellungen und Lösungsansätze der industrienahen Forschung aufgegriffen.

Bundesminister Volker Wissing:

Beim Hochlauf der Elektromobilität machen wir schnelle Fortschritte. Schon heute sind mehr als eine Million reine E-Pkw auf den Straßen – 64 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte ist binnen eines Jahres um gut ein Drittel auf mehr als 80.000 gewachsen. Die Ladepunkte werden immer leistungsfähiger, man kann also deutlich schneller laden. Wir wollen das Tempo hochhalten, unterstützen weiterhin Fuhrparkbetreiber bei der Elektrifizierung ihrer Flotten und fördern innovative Forschungsprojekte, etwa in den Bereichen Sharing und Second-Use von Energiespeichern. Und wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung des Masterplans Ladeinfrastruktur II. Entscheidend für den Erfolg ist, dass die Maßnahmen konsequent umgesetzt werden – hier sind die verantwortlichen Ressorts genauso gefordert wie die Automobilindustrie, die Energiewirtschaft und die Kommunen. E-Autos zu laden, muss einfach, schnell und überall möglich sein. Wir brauchen hier in Deutschland die besten Lösungen, um die klimaneutrale Mobilität der Zukunft zu gestalten.

Alina Hain, Geschäftsführerin (COO) der NOW GmbH:

In der Hochlaufphase der Elektromobilität ist Wissenstransfer in den Bereichen Wirtschaft, Technologie, Energie- und Ressourcenpolitik von zentraler Bedeutung. Fachleute aus Kommunen, Industrie, Wissenschaft und Politik müssen im Gespräch bleiben, um die enormen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Genau hier liegt eine der zentralen Aufgaben der NOW GmbH: wir vernetzen, wir teilen Wissen, wir begleiten das BMDV engagiert auf dem Weg zu einer klimaneutralen Mobilität.
Mehr als 1 Million Euro für das Hamburger Projekt BELLE

Im Rahmen der Konferenz überreicht Bundesminister Wissing an das Hamburger Forschungs- und Entwicklungsprojekt BELLE eine Förderurkunde für eine Zuwendung in Höhe von mehr als einer Million Euro. Die Projektpartner hySOLUTIONS, ABB E-Mobility, HAW Hamburg, Stadtreinigung Hamburg und Stromnetz Hamburg entwickeln für die Stadtreinigung und City-Logistik Lösungsansätze rund um die Frage, wie schwere Nutzfahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb in die Betriebsabläufe vor Ort integriert werden können. Das Projekt ist Teil der Umsetzung des BMDV-Gesamtkonzeptes klimafreundliche Nutzfahrzeuge. Die Erkenntnisse sollen anschließend branchenübergreifend eingesetzt werden.
Neue Förderaufrufe für die Beschaffung von elektrischen Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur

Im Fokus der Förderrichtlinie Elektromobilität des BMDV stehen Kommunen und Unternehmen. Ihre Flotten spielen durch ihre hohe Laufleistung und ihre Sichtbarkeit eine wichtige Rolle beim Markthochlauf der Elektromobilität. In einem aktuellen Aufruf der Richtlinie fördert das BMDV Unternehmen, Verbände und Vereine bei der Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotten. Insgesamt sind 14 Millionen Euro an Fördermitteln für die Beschaffung von Fahrzeugen und der dazugehörigen Ladeinfrastruktur vorgesehen, die Frist endet am 20. April 2023. Am 21. April folgt ein gesonderter Förderaufruf für Gebietskörperschaften und Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft, hierfür stehen 10 Millionen Euro bereit.
Umfassende Unterstützung des Markthochlaufs der Elektromobilität

Die Bilanz der Förderrichtlinie Elektromobilität ist positiv. Seit 2015 wurden für rund 424 Millionen Euro 35 Forschungs- und Entwicklungsprojekte, 346 Elektromobilitätskonzepte sowie ca. 19.700 E-Fahrzeuge und ca. 8.800 Ladestationen bewilligt. Mit dem Masterplan Ladeinfrastruktur II liegt ein Konzept der Bundesregierung zur umfassenden Unterstützung des Ladeinfrastrukturausbaus durch den Bund vor. Parallel treibt das BMDV den Markthochlauf von klimafreundlichen Bussen, Nutz- und Schienenfahrzeugen mit jeweils eigenen Förderrichtlinien voran. Allein mit den bereits geförderten Elektro-Bussen wird sich der Bestand in den kommenden Jahren verdreifachen.

Die Konferenz wird aufgezeichnet und im Nachgang der Veranstaltung auf dem Youtube-Kanal der NOW GmbH zur Verfügung gestellt.

Quelle: pressemitteilungen_html¹abo-bmdv.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.