Berlin:

Eine Milliarde für Zukunftstechnologien im Deep-Tech-Bereich
DeepTech & Climate Fonds startet sein operatives Geschäft mit Elisabeth Schrey als weitere
Geschäftsführerin

Um den Technologie-Standort und die Wagniskapitalfinanzierung in Deutschland weiter auszubauen,
stellt die Bundesregierung zusätzliche Mittel bereit. Diese sollen vor allem als Wachstumskapital
dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und das Bundesfinanzministerium haben
dafür den DeepTech & Climate Fonds (DTCF) entwickelt. Der DTCF ist ein neuer Fonds, der ab sofort
in das Wachstum von Unternehmen mit Zukunftstechnologien investiert – in den kommenden Jahren bis
zu einer Milliarde Euro. Die Mittel stammen aus dem Zukunftsfonds der Bundesregierung und dem
ERP-Sondervermögen.


Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck: „Start-ups sind ein zentraler Baustein für die
langfristige Wettbewerbsfähigkeit und die klimafreundliche Transformation unserer Volkswirtschaft.
Mit dem Start des DeepTech & Climate Fonds setzen wir einen wichtigen Bestandteil der von der
Bundesregierung beschlossenen Start-up-Strategie um. Durch die Finanzierung neuartiger
klimafreundlicher Technologien stärkt der Fonds den deutschen Innovationsstandort und trägt dazu
bei, dass sich eigenständige und erfolgreiche Technologieunternehmen entwickeln können. Damit
bieten wir Deep-Tech-Unternehmen eine langfristige Perspektive in Deutschland.“
Bundesfinanzminister Christian Lindner: „Neue Geschäftsmodelle sind die Voraussetzung für
wirtschaftliches Wachstum und künftigen Wohlstand. Wir möchten den DeepTech & Climate Fonds als
Ankerinvestor für neue deutsche Weltmarktführer aufbauen. Dafür nehmen wir 1 Milliarde Euro in die
Hand. Kapital allein entscheidet aber nicht über Erfolg. Nun kommt es darauf an, aus jedem
eingesetzten Euro das Beste zu machen. Eine solche Aufgabe gehört in qualifizierte Hände.“
Ab dem 1. Februar komplettiert Dr. Elisabeth Schrey die Geschäftsführung des DTCF. Gemeinsam mit
Co-Geschäftsführer Tobias Faupel verantwortet Frau Schrey die Durchführung von Investments.
Die Beauftragte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz für die digitale Wirtschaft
und Start-ups, Anna Christmann: „Mit Elisabeth Schrey konnten wir eine sehr kompetente
Geschäftsführerin gewinnen. Sie bringt tiefe Expertise mit und hat einen sicheren Blick für
Investitionen in Deep-Tech-Unternehmen. Zukunftstechnologien sind auch ein Schlüssel für die
Bewältigung der Herausforderungen der Klimakrise. Der DTCF schafft ein attraktives
Finanzierungsumfeld für Unternehmen, die mit ihren Technologien zur Erneuerung der Wirtschaft in
Richtung Klimaneutralität beitragen“, so Christmann weiter.
Mit seinem Beitrag zur Finanzierung unterstützt der DTCF die Technologie-Champions der Zukunft,
sich zum neuen technologiebasierten Mittelstand zu entwickeln. Dabei fokussiert sich der Fonds auf
die kapitalintensive Wachstumsphase von Unternehmen in den Bereichen Deep-Tech und Climate-Tech.
Dabei legt der Fonds seinen Schwerpunkt auf Unternehmen mit einem validierten Geschäftsmodell.
Der Fonds investiert in Deep-Tech-Bereiche wie Industry 4.0, Robotik, Künstliche Intelligenz,
Quantencomputing, Prozessautomatisierung und in Unternehmen mit einem technologiebasierten
Geschäftsmodell wie zum Beispiel Digital Health, New Energy, Smart City, New Materials und
ausgewählte Biotech-Bereiche. Die Vorbereitungsmaßnahmen haben im 4. Quartal 2022 begonnen. Das
erste Investment steht kurz vor dem Abschluss.
Der DTCF sorgt als Co-Investor und Partner von institutionellen Investoren und Familienunternehmen
dafür, dass Technologieunternehmen eine langfristige Wachstumsperspektive in Deutschland bekommen.
Langfristig soll der DTCF dafür sorgen, dass der Innovations- und Wirtschaftsstandort Deutschland
weiter gestärkt und für Unternehmen mit Zukunftstechnologien attraktiver wird. Die
Wettbewerbsfähigkeit und der wirtschaftliche Erfolg Deutschlands und Europas sollen auch in der
Zukunft erhalten und ausgebaut werden.
Zu den Personen:
Dr. Elisabeth Schrey ist seit dem 1. Februar 2023 Geschäftsführerin des DeepTech & Climate Fonds
und verantwortet gemeinsam mit Tobias Faupel die Durchführung von Investments. Sie promovierte im
Bereich Maschinenbau zum Thema Innovationmanagement an der RWTH Aachen. Vor ihrer Arbeit beim DTCF
war sie bei btov Partners, Matterwave Ventures und beim TechVision Fonds für Investments und
Portfoliobetreuung im Industrial Tech verantwortlich.
Herr Faupel besitzt langjährige Erfahrungen in der Geschäftsführung von mittelständischen
Betrieben, bei Investments im Start-up-Bereich und bei Transaktionen, die er für die Deutsche Bank,
BASF, KI Kapital und den High-Tech Gründerfonds durchgeführt hat.

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2023/02/20230202-eine-milliarde-fuer-zukunftstechnologien-im-deep-tech-bereich.html

Quelle:abo-bmwi.de

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.