München – Coburg:

Amtswechselfeier am Landgericht Coburg / Justizminister
Georg Eisenreich verabschiedet Ursula Haderlein und führt Raffaele Trotta
in sein neues Amt ein Bayerns Justizminister
Georg Eisenreich vollzog heute (19. Januar) feierlich den Amtswechsel
an der Spitze des Landgerichts Coburg. Er verabschiedete Ursula Haderlein.
Gleichzeitig führte er Raffaele Trotta in das Amt des Landgerichtspräsidenten
ein.

@stmj.bayern.de

Eisenreich zur bisherigen Präsidentin
des Landgerichts Coburg, Ursula Haderlein: „Mit Ihrer großen
Tatkraft, Fachkompetenz und Führungsstärke haben Sie das Landgericht
Coburg maßgeblich geprägt. Sie waren eine hochengagierte Behördenleiterin
und stets ein Vorbild für andere. Herzlichen Dank für all das,
was Sie in den vergangenen Jahren in Coburg geleistet haben. Für die
Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute und Gesundheit.“ Der
Justizminister an den neuen Präsidenten des Landgerichts Coburg, Raffaele
Trotta: „Sie haben sich Ihren bisherigen Aufgaben in der bayerischen
Justiz immer mit großer fachlicher Kompetenz, tatkräftigem Einsatz
und Entschlusskraft gewidmet. Ich bin mir sicher, bei Ihnen ist das Landgericht
Coburg in den besten Händen. Durch Ihre langjährige Tätigkeit
in Coburg sind Sie mit der Region bestens vertraut. Für Ihre neuen
Aufgaben wünsche ich Ihnen viel Erfolg und alles Gute.“
Hintergrund: Ursula Haderlein
(60 Jahre) begann ihre berufliche Laufbahn bei der bayerischen Justiz mit
dem Rechtspflegerstudium und ab 1985 als Rechtspflegerin beim Amtsgericht
Aschaffenburg und in der Verwaltungsabteilung des Oberlandesgerichtes Bamberg.
Nach dem Rechtspflegerstudium und dem Studium der Rechtswissenschaften
in Erlangen war sie ab 1998 als Staatsanwältin in Coburg tätig.
Nach einem Wechsel an das Amtsgericht Coburg im Jahr 2000 und einem weiteren
Wechsel an das Landgericht Coburg 2001 kehrte Frau Haderlein 2006 als Staatsanwältin
als Gruppenleiterin zur Staatsanwaltschaft Coburg zurück, wo sie 2007
zur Oberstaatsanwältin und 2009 zur Oberstaatsanwältin als ständige
Vertreterin des Leitenden Oberstaatsanwaltes ernannt wurde. 2014 wurde
ihr die Leitung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt übertragen. 2019
wurde sie zur Präsidentin des Landgerichts Coburg ernannt. Seit 1. Oktober
2022 ist Ursula Haderlein Präsidentin des Landgerichts Bamberg.
Raffaele Trotta (58 Jahre) begann seine Laufbahn in
der bayerischen Justiz im Jahr 1993 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft
Coburg. 1997 wurde er zum Richter am Amtsgericht Kronach ernannt. Im Jahr
2003 wechselte er als Richter am Landgericht an das Landgericht Coburg.
2007 wurde Raffaele Trotta zum Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft
Coburg ernannt. Im Jahr 2010 wurde er schließlich zum Richter am
Amtsgericht Coburg als ständiger Vertreter des Direktors des Amtsgerichts
befördert. 2019 erfolgte sodann seine Ernennung zum Direktor des Amtsgerichts
Coburg. Seit 16. Oktober 2022 ist Raffaele Trotta neuer Präsident
des Landgerichts Coburg.

 

Quelle:stmj.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.