München:

Erneuerbare Energien – Große Mehrheit für 15 Windräder in drei Rennsteiggemeinden -Aiwanger: „Einer der größten Windparks im Freistaat wird die Zukunft der Glasindustrie im Frankenwald sichern“ Pressemeldung, München, 08. Dezember 2022, 581/22 Erneuerbare Energien Große Mehrheit für 15 Windräder in drei Rennsteiggemeinden Aiwanger: „Einer der größten Windparks im Freistaat wird die Zukunft der Glasindustrie im Frankenwald sichern“

Die Bevölkerung der drei Rennsteiggemeinden Ludwigstadt, Tettau und Steinbach am Wald (Landkreis Kronach) hat sich im Zuge einer Bürgerbefragung mit einer deutlichen Mehrheit von 84,9 Prozent für die Errichtung eines Wind- und Wasserstoffparks ausgesprochen. Mit rund 15 Windrädern handelt es sich um eines der größten Projekte in Bayern. Die Bürgerinnen und Bürger haben die richtige Entscheidung getroffen: Der Wind- und Wasserstoffpark wird die bedeutende Glasindustrie in der Region mit Energie versorgen können und damit hunderte von Arbeitsplätzen sichern. Genau das ist der Weg, um sich vor Abwanderung ins Ausland und Deindustrialisierung zu schützen, erklärt Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger.

An der Bürgerbefragung nahmen mit 4046 rund 55 Prozent der Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren teil. Davon sprachen sich 3434 Bürgerinnen und Bürger dafür sowie 612  (15,1 Prozent) dagegen aus.   Staatsminister Aiwanger hatte die Region im April besucht und den Gemeinden sowie den ansässigen Unternehmen größtmögliche Unterstützung für die Sicherung des großen Energiebedarfs zugesichert. &Bis der Windpark steht, müssen wir alles tun, damit die Glasöfen nicht ausgehen. Denn das würde die regionale Industrie ruinieren, erklärte er.   Gestärkt durch die breite Mehrheit für das Projekt werden die Kommunen jetzt klären, wie sie auch finanziell den größtmöglichen Nutzen für die kommunalen Kassen sichern können. Dafür werden jetzt gemeinsam mit dem möglichen Projektierer verschiedene Modellen diskutiert. Die Gemeinden hatten sich bereits in der Planungsphase erfolgreich um einen Windkümmerer beworben, der seit November aktiv ist. Seine   Hauptaufgabe wird jetzt sein, den Windpark im Sinne der Kommunen und der Bevölkerung auszulegen in Zusammenarbeit mit der ansässigen Glasindustrie   Bei einer Sitzung des regionalen Planungsverbands im Februar 2023 soll dann das Windvorranggebiet festgelegt werden, in dem die 15 Windräder errichtet werden sollen. Die Allianz von Industrie, Bevölkerung und Politik für den raschen Ausbau der Windkraft in Bayern steht, wie das Beispiel Frankenwald zeigt. Wir haben das Stadium der Weichenstellung bereits hinter uns und treten jetzt mit voller Kraft in die Realisierung ein sagte Aiwanger.

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.