München:

Glauber: Förderung von Naturerlebnis
und Besucherlenkung wird ausgebaut Sanften Naturtourismus
stärken .

Die Fördermöglichkeiten für eine naturverträgliche Besucherlenkung
und attraktive Naturerlebnisse werden deutlich erweitert. Das teilte Bayerns
Umweltminister Thorsten Glauber heute in München mit: „Die
Suche nach Schätzen der heimischen Natur soll noch attraktiver werden.
Ziel der neuen Förderung ist es, den Menschen bayernweit die Natur
näher zu bringen. Mit der Ausweitung der Fördermöglichkeiten
wird der freie Zugang zu unseren Naturschätzen gesichert. Wir wollen
den Trend zur Natur vor der Haustüre aktiv fördern, neue Angebote
schaffen und dabei sensible Arten und Lebensräume sichern. Insbesondere
der Schutz der Moore spielt eine herausragende Rolle.“ Die möglichen
Fördermaßnahmen können flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse
in den Regionen angepasst werden. Sie reichen von Türmen zur Vogelbeobachtung
an den bayerischen Seen, Holzbohlenwegen am Rande von Mooren oder Konzepten
zur Besucherlenkung und erläuternden Infotafeln. Das Umweltministerium
stellt für das Themenfeld Besucherlenkung und Naturerlebnis zukünftig
jährlich 10 Millionen Euro zur Verfügung. Förderanträge
können von Naturschutz- und Landschaftspflegeverbänden, Kommunen
und Naturparken gestellt werden. Der Fördersatz beträgt im Regelfall
70 Prozent.   Über
die neue Förderrichtlinie wird auch der Schutz der Moore weiter gestärkt.
Natürliche Moore sind Hotspots der Artenvielfalt und speichern in
ihrem Torfkörper enorme Mengen Kohlenstoff. Werden Moore entwässert,
wird allerdings der Torfboden zersetzt und klimaschädliches Kohlendioxid
entweicht in die Atmosphäre. Deshalb sollen Moore wiedervernässt
werden und hierzu Großprojekte in den Moorregionen Bayerns angeschoben
werden, beispielsweise im Königsauermoos im Landkreis Dingolfing-Landau.
Grundlage
für die Förderung sind die neu gefassten Landschaftspflege- und
Naturparkrichtlinien des Umweltministeriums (LNPR). Weitere Informationen
zu den Fördermöglichkeiten der LNPR sind verfügbar unter:
www.stmuv.bayern.de/lnpr.htm

Quelle:stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.