Nürnberg:
Bayerns Wirtschaftsminister Zeil und Wirtschaftsstaatssekretärin Hessel bei Mittelstandskongress

Bayerns Wirtschaftsminister
Martin Zeil und Wirtschaftsstaatssekretärin Katja
Hessel veranstalten heute zusammen mit den Partnern
des ‚Mittelstandspakts Bayern’ den Bayerischen
Mittelstandskongress 2012. Unter dem Motto ‚Gemeinsam
durchstarten: Bayern und der Mittelstand’ bietet
der Kongress rund achthundert Unternehmern und Selbständigen
aus ganz Bayern passgenaue Informationen über aktuelle
Themen, die den Mittelstand bewegen. „Der Mittelstand
in Bayern steht für rund 575.000 Unternehmen, über
drei Millionen Arbeitsplätze und mehr als 200.000
Ausbildungsplätze. Diese Zahlen sind sichtbarer Niederschlag
unternehmerischer Tugenden wie Eigeninitiative und
Selbstverantwortung, Flexibilität, Risikofreude und
gesellschaftliches Engagement. Der Mittelstand ist
entscheidender Träger von Beschäftigung, Wachstum
und Wohlstand sowie Fundament unserer weiß-blauen
Wirtschaft. Damit das so bleibt und Bayern seine Spitzenstellung
weiterhin sichert, wollen wir den mittelständischen
Unternehmen auch künftig optimale Rahmenbedingungen
und Unterstützung bieten“, erklären Zeil und Hessel.

 

Der
Wirtschaftsminister betont: „Unsere Investitionen
in Energie und Mobilität, Informationstechnologien
und Sicherheit, Neue Werkstoffe, Rohstoffversorgung
und regionale Technologie-Initiativen werden die weltweite
Top-Position des Wirtschaftsstandorts Bayern vorantreiben
sowie die Kreativität und Innovationskraft des Mittelstands
sichern. Wir müssen uns zudem der Herausforderung
der Fachkräftesicherung stellen. Ich habe deshalb
die Rückholinitiative ‚Return tu Bavaria’ auf
den Weg gebracht, um unsere Landsleute im Ausland für
eine Rückkehr in unseren schönen Freistaat zu motivieren.“
Hessel ergänzt: „Der demografische Wandel führt
dazu, dass Fachkräfte immer knapper werden. Zuallererst
müssen wir das inländische Potenzial an Fachkräften
heben. Wir im Wirtschaftsministerium fördern dazu
zahlreiche Aktivitäten, etwa die Praktikumsbörse
‚Sprungbrett’, den ‚Girls Day’ oder die ‚Forscherinnen-Camps’.“
Zeil und Hessel setzen sich darüber hinaus aber auch
für die Zuwanderung hochqualifizierter ausländischer
Fachkräfte ein. „Wir brauchen eine Willkommenskultur
und wollen High-Potentials aus anderen Ländern für
Bayern begeistern“, unterstreicht Zeil. „Wir denken
beim Thema Zuwanderung aber nicht nur in eine Richtung:
wir planen eine Veranstaltungsreihe an bayerischen
Universitäten unter dem Motto ‚Study and stay in
Bavaria’, bei der wir speziell ausländische Studenten
und Absolventen ansprechen und für den Freistaat als
Arbeits- und Lebensstandort begeistern wollen“, erläutert
der Minister.

 

Das Spektrum des Bayerischen
Mittelstandkongresses reicht von den Themen Finanzierung
und Internationalisierung über Technologietransfer
bis hin zum Fachkräftebedarf. In entsprechenden Foren
berichten namhafte Referenten aus Wissenschaft und
Praxis über ihre Erkenntnisse und Erfahrungen. Das
Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen
informiert über Herausforderungen und Chancen für
die nächste Unternehmergeneration. Mittelständische
Unternehmer stellen ihre wirtschaftlichen Erfolgsmodelle
vor. Zum Abschluss der Plenumsveranstaltung diskutieren
Wirtschaftsstaatssekretärin Hessel, der Präsident
der IHK Nürnberg für Mittelfranken, Dirk von Vopelius,
der Präsident des Bayerischen Handwerkstags, Heinrich
Traublinger, sowie der Präsident der Steuerberaterkammer
Nürnberg, Manfred Dehler, über Chancen für starke
Familienunternehmen als Garanten für eine erfolgreiche
Zukunft Bayerns. „Wir wollen eine gute Mittelstandspolitik
in Bayern für den Erfolg verantwortlicher Unternehmer
und damit für zukunftsfeste Arbeitsplätze ihrer Beschäftigten.
Mit dem Bayerischen Mittelstandskongress informieren
wir hierzu praxisnah und aus erster Hand“, betonen
Zeil und Hessel.

Quelle:  stmwivt.bayern.de

@ stmiwivt.bayern.de

 

 

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.