Berlin:

Fachkräftegipfel der Bundesregierung: Mehr Fachkräfte für Deutschlands Zukunft

Die Bundesregierung hat heute auf einem Fachkräftegipfel den Entwurf ihrer neuen
Fachkräftestrategie vorgestellt und mit den Spitzen der Arbeitgeber und Gewerkschaften sowie
Vertreterinnen und Vertretern der Länder und kommunalen Spitzenverbände und der Bundesagentur für
Arbeit über die darin enthaltenen Wege und Maßnahmen gegen den zunehmenden Fachkräftemangel
beraten. Die Fachkräftestrategie soll im Herbst dem Kabinett zur Entscheidung vorgelegt werden.
Das Ziel der Fachkräftestrategie der Bundesregierung ist es, mit verschiedenen Maßnahmen und
Gesetzen die Anstrengungen der Unternehmen und Betriebe zur Gewinnung und Sicherung von Fachkräften
auch in unsicheren Zeiten zu unterstützen.

Dabei sind für die Bundesregierung fünf Handlungsfelder
zentral: Zeitgemäße Ausbildung Gezielte Weiterbildung Arbeitspotenziale wirksamer heben und
Erwerbsbeteiligung
erhöhen Verbesserung der Arbeitsqualität und Wandel der Arbeitskultur Einwanderung modernisieren
und Abwanderung reduzieren
Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil: „Für viele Betriebe ist die Suche nach
Fachkräften schon heute eine existenzielle Frage. Und unser Land braucht Fachkräfte, um die
Digitalisierung und den Umbau zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu stemmen. Dafür brauchen wir
jede helfende Hand und jeden klugen Kopf. Als Teil der neuen Fachkräftestrategie wollen wir deshalb
eine Ausbildungsgarantie schaffen und die Weiterbildung stärken, indem wir ein Qualifizierungsgeld
und die Bildungszeit einführen. Mit einem modernen Einwanderungsrecht sorgen wir außerdem dafür,
dass mehr Fachkräfte aus dem Ausland zu uns kommen. Gemeinsam mit den Unternehmen setzen wir alle
Hebel in Bewegung, damit der Fachkräftemangel keine Wachstumsbremse für unser Land wird.“
Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger: „Der Fachkräftemangel ist eine
große Herausforderung, die wir mit der Fachkräftestrategie gemeinsam angehen. Wir brauchen dringend
mehr kluge Köpfe und fleißige Hände für Wachstum und Wohlstand in unserem Land. Ein wichtiger
Baustein der Strategie ist die Exzellenzinitiative Berufliche Bildung. Wir wollen damit die
berufliche Orientierung ausbauen und insbesondere die Gymnasien stärker einbeziehen, Chancen für
berufliches Weiterkommen mit dem Aufstiegs-BAföG gezielt verbessern und mit der beruflichen
Begabtenförderung besondere Talente stärker als bislang fördern. Akademische und berufliche Bildung
sind unterschiedlich, aber gleichwertig. Beide sind tolle Sprungbretter für ein erfolgreiches
Berufsleben. Ebenso wollen wir die Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse für
Fachkräfte weiter optimieren. Denn wir müssen das Potenzial im Inland heben und gleichzeitig mehr
Fachkräfteeinwanderung organisieren.“
Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Dr. Robert Habeck: „Der Handlungsdruck ist hoch.
Unsere Wirtschaft braucht dringend Fachkräfte. Wir müssen gemeinsam mit der Wirtschaft, den
Gewerkschaften und der Politik daran arbeiten, dass wir alle Fachkräftepotenziale nutzen und
fördern – die inländischen wie die ausländischen. Wir müssen Aus- und Weiterbildung attraktiver
machen und wir müssen uns deutlich stärker für Einwanderung öffnen und gemeinsam dafür werben, dass
Deutschland ein weltoffenes Land ist mit interessanten und hochwertigen Arbeitsplätzen.“

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/09/20220907-fachkraftegipfel-der-bundesregierung-mehr-fachkrafte-fur-deutschlands-zukunft.html

Quelle:abo-bmwi.de
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Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.