Berlin:

Schlüsseltechnologie im Schienenfahrzeugbau: Parlamentarischer Staatssekretär Kellner und
Staatsminister Dulig diskutieren in Dresden mit Experten über Potenzial innovativer
Leichtbautechnologien

Heute findet das Expertengespräch „Leichtbautechnologien im Schienenfahrzeugbau“ am
Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Dresden statt. Martin Dulig,
Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaates Sachsen, und Michael Kellner,
Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz und
Beauftragter der Bundesregierung für den Mittelstand, haben gemeinsam zur Veranstaltung eingeladen.
An dem Expertengespräch nehmen 35 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und
Arbeitnehmervertretung sowie der Wissenschaft teil. Im Zentrum des Austauschs sollen Forschung und Entwicklung sowie die praktische Anwendung von Leichtbautechnologien im Schienenfahrzeugbau stehen.


Parlamentarischer Staatssekretär Michael Kellner betont vorab die Bedeutung des Leichtbaus für den
Schienenverkehr: „Die Schlüsseltechnologie Leichtbau kann einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen
Schienenverkehr und damit zur Verkehrswende leisten. Aus diesem Grund fördert das Bundesministerium
für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des Technologietransfer-Programms Leichtbau und im
Programm „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ auch im Schienenfahrzeugbau innovative
F&E-Vorhaben. Damit die Innovationen schnell in die breite Anwendung gebracht werden, bedarf es
einer noch intensiveren Vernetzung und eines kontinuierlichen Wissenstransfers, bestenfalls in
einem Cluster wie hier in Sachsen. Dieses Ziel verfolgen wir auch mit dem heutigen
Expertengespräch. Wir hoffen, damit die Zukunftsfähigkeit des Bahnstandorts Sachsen weiter zu
stärken und zu sichern.“

Als traditionsreicher Standort gehört Sachsen zu einem der bedeutendsten Zentren der Bahnindustrie
in Deutschland. Um Vernetzung und Innovationstempo der sächsischen Bahnindustrie nachhaltig zu
erhöhen, stehen im Freistaat Sachsen mit dem Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) und dem
digitalen Testfeld des Deutschen Zentrums für Schienenverkehrsforschung (DZSF) einzigartige
Infrastrukturen zur Verfügung. Darüber hinaus fördert der Freistaat das Bahntechnikcluster Rail.S
mit dem Innovationscluster SET4FUTURE. Leichtbau ist für die sächsische Bahnbranche eine der
Technologien, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

Der sächsische Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Dulig erklärt hierzu: „Als
traditionsreiches Bahnland und als exzellenter Leichtbaustandort bietet Sachsen der Industrie die
Chance, sich durch eine Synthese beider Stärken Vorteile im globalen Wettbewerb zu verschaffen.
Darüber hinaus laden die sächsischen Kompetenzen in der Mikroelektronik, in der Software und bei
Datenübertragungstechnologien Wirtschaft und Wissenschaft dazu ein, von Sachsen aus die
Innovationsgeschwindigkeit der deutschen und europäischen Bahnindustrie zu erhöhen. Das dient einer
effizienten und nachhaltigen Mobilität von Menschen sowie dem Ziel, mehr Güter mit der Bahn zu
transportieren.“

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/08/20220830-schlusseltechnologie-im-schienenfahrzeugbau.html

Quelle: abo-bmwi.de

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.