Berlin:

Der Bundesminister für Digitales und Verkehr (BMDV) hat heute den Beirat Radverkehr berufen.

Bundesminister Dr. Volker Wissing:

Ich möchte den Radverkehr in Deutschland voranbringen und gemeinsam mit Experten und Verantwortlichen vor Ort für gute, innovative und sichere Rahmenbedingungen sorgen. Denn attraktive Angebote werden nachgefragt, genutzt und kommen allen zu Gute. Sie fördern nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern vor allem Mobilität und Teilhabe. Je besser die Bedingungen für die Radfahrenden sind, desto sicherer, nachhaltiger und energieeffizienter wird der Verkehr insgesamt. Mit dem neuen Beirat haben wir ein engagiertes und hochkompetentes Team berufen, das uns dabei unterstützen wird. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.

Der Beirat Radverkehr ist ein Expertengremium, das das Bundesministerium für Digitales und Verkehr bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP 3.0) unterstützt.

20 Beiratsmitglieder (11 Frauen und 9 Männer) aus Verwaltung, Forschung und Lehre sowie Verbänden werden zunächst bis 2026 im Sinne des Nationalen Radverkehrsplans 3.0 gemeinsam mit dem BMDV an der Strategie mehr, besseren und sichereren Radverkehr in den Städten und ländlichen Räumen in Deutschland, arbeiten.

Die aktive Zusammenarbeit von Beirat und dem BMDV fördert das grundlegende Ziel des NRVP 3.0- nämlich Deutschland zum Fahrradland zu entwickeln.

Die Liste der Beiratsmitglieder finden Sie hier:

Länder-, Städte-, Gemeinde
Kirsten Pfaue, Koordinatorin für die Mobilitätswende der Stadt Hamburg in der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende der Hansestadt Hamburg
Carina Hellbusch, Radverkehrsbeauftragte Land Brandenburg im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg
Arne Koerdt, Leiter Referat Rad- und Fußverkehr und die Ortsmitte im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

Wissenschaft, Forschung, Lehre
Prof. Dr. Jana Kühl, Stiftungsprofessur Radverkehr an der Ostfalia Hochschule f. angewandte Wissenschaften
Prof. Dr.-Ing. Dennis Kneese, Stiftungsprofessur Radverkehr an der Frankfurt Universität of Applied Science
Franziska Jurczok, Research & Consulting beim Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH
Anne Klein-Hitpaß, Bereichsleiterin Forschung Mobilität am Deutschen Institut für Urbanistik gGmbH

Verbände
Manuela Metzsch, Deutscher Städtetag, Abteilungsleiterin Stadtplanungsamt, Abt. Verkehrswesen bei der Landeshauptstadt Mainz
Gabriele Flach, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Verkehr, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Maikammer
Iris Hegemann, Deutscher Tourismusverband e.V., Leiterin Kooperationen & Fachthemen
Carina Gräschke, Bund der Deutschen Landjugend e.V., Bundespressereferentin
Ann-Kathrin Schneider, Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club e.V., Bundesgeschäftsführerin
Ronald Winkler, Allgemeiner Deutscher Automobil Club e.V., Fachreferent für Stadtverkehr
Jörg Ortlepp, Gesamtverband der Versicherer, Bereichsleiter Straße
Burkhard Stork, Zweirad-Industrie-Verband e.V., Geschäftsführer
Carsten Hansen, Bundesverband Paket- und Expresslogistik, Leiter Grundsatzfragen und Innenstadtlogistik
Elena Laidler-Zettelmeyer, Bundesverband Zukunft Fahrrad e.V., Politische Kommunikation
Dr. Tom Assmann, Radlogistik Verband; Vorsitzender

Weitere Mitglieder
Burkhardt Horn, Mobilität & Verkehr – Strategie & Planung
Thiemo Graf, Institut für innovative Städte, Geschäftsführer

Quelle bao-bmvi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.