Berlin:

Die Initiative Klischeefrei setzt sich unter Schirmherrschaft von Elke Büdenbender für eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees ein. Dieses Ziel verfolgt auch das Auswärtige Amt. Deshalb ist es als sechstes Bundesministerium der Initiative am 21.08. beigetreten.

Im Rahmen des Tags der offenen Tür der Bundesregierung am vergangenen Wochenende (20./21.08.) hat Außenministerin Annalena Baerbock die offizielle Plakette der Initiative Klischeefrei entgegengenommen und sich im Anschluss mit den jungen Besucherinnen und Besuchern ausgetauscht.

Daniela Schlegel, Personalbeauftragte des Auswärtigen Amts, betonte bei der anschließenden Podiumsdiskussion die Bedeutung des Einsatzes für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in seiner Einstellungspraxis:

„Die Berufswahl ist eine sehr persönliche Entscheidung. Mädchen und junge Frauen brauchen vor allem Identifikationsfiguren, die sie inspirieren und begeistern. Inzwischen wird immerhin jede vierte Botschaft von einer Frau geleitet, darunter so wichtige Botschaften wie in Washington D.C., Peking und Kiew. Gerade bei weiblichen Führungskräften oder im IT-Bereich müssen wir trotz allem noch besser werden. Im Jahr 2022 ist es an der Zeit, Geschlechterstereotypen und Geschlechterklischees endgültig zu begraben.“

Miguel Diaz, Leiter der Servicestelle der Initiative Klischeefrei, begrüßt das Engagement des Auswärtigen Amts:

„Wir freuen uns sehr, dass mit dem Auswärtigen Amt ein weiteres Bundesministerium der Initiative Klischeefrei beitritt. Damit haben wir einen weiteren wichtigen Partner in der Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees gewonnen. Wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg, junge Menschen auf dem Weg der Berufs- und Lebensplanung zu unterstützen.“

Die Teilnahme an der Initiative Klischeefrei ist ein weiterer Baustein im vielfältigen Engagement des Auswärtigen Amts. Neben Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit betrachtet das Auswärtige Amt auch Vielfaltsmanagement und interkulturelle Öffnung als wichtige Zukunftsaufgaben und hat sich 2021 eine umfangreiche Diversitätsstrategie gegeben.

Hintergrund:

Die Initiative Klischeefrei ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Partnerorganisationen aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft unter der Schirmherrschaft von Elke Büdenbender. Die Initiative bietet ihren Mitgliedern eine Plattform zum Austausch von Informationen und zur Netzwerkarbeit. Auch die 140 deutschen Auslandsschulen, die im Auftrag des Auswärtigen Amts von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen gefördert werden, können nun auf Materialien der Initiative Klischeefrei wie zum Beispiel pädagogische Methodensets zurückgreifen, um sich für eine Berufs- und Studienorientierung unabhängig von Geschlechterklischees zu engagieren. Denn Mädchen und Jungen sind vielfältig. Ihr künftiger Beruf sollte zu ihren Stärken und zu ihrer Lebensplanung passen – frei von Klischees.

Quelle: auswaertiges-amt.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.