München:

Förderung Zweiter Förderaufruf „Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge
in Bayern 2.0“ stark nachgefragt Aiwanger: „Bund muss
Ausbau der Ladesäulen stärker fördern“

Bayerns Kommunen setzten immer stärker auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur für
Elektrofahrzeuge. Dementsprechend groß ist die Nachfrage auf das
derzeit laufende Förderprogramm des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.
Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Wir rüsten erfolgreich
für den Mobilitätswandel. Beim Umstieg auf die Elektromobilität
unterstützen wir unsere Kommunen und heimischen Unternehmen. Der zweite
Förderaufruf im Programm „Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur
für Elektrofahrzeuge in Bayern 2.0″ wird sehr gut angenommen.
Bereits nach dem ersten Drittel des Antragszeitraums wurden 535 Ladepunkte
mit Fördervolumen von rund 3,8 Millionen Euro beantragt. Das zeigt
den hohen Bedarf an Ladeinfrastruktur in Bayern.“
Der Wirtschaftsminister ist mit der Resonanz
auf den Förderaufruf sehr zufrieden. Wir ruhen uns nicht auf
den Lorbeeren aus. Der nächste Schritt zum bedarfsgerechten Ausbau
der Ladeinfrastruktur im Freistaat liegt in der Schublade. Wir prüfen
mit Blick auf den von der Bundesregierung seit längerem angekündigten
und überfälligen neuen Masterplan Ladeinfrastruktur zusätzliche
Maßnahmen für Bayern. Unser Ziel ist und bleibt, dass Bayern
bei der Elektromobilität und der dafür notwendigen Ladeinfrastruktur
weiter an der Spitze steht. Der Bund muss nun stärker in die Förderung
einsteigen.“

Dasbayerische Förderprogramm „Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur
für Elektrofahrzeuge in Bayern 2.0“ ergänzt das entsprechende
Bundesprogramm. Gefördert werden die Anschaffung und die Neuerrichtung
von öffentlich zugänglichen Ladepunkten einschließlich
des dafür erforderlichen Netzanschlusses.
Der Antragszeitraum im Rahmen des 2. Förderaufrufs
endet am 30. September 2022. Betreut wird das Förderprogramm von der
Kompetenzstelle Elektromobilität bei der Bayern Innovativ GmbH. Detaillierte
Informationen sind abrufbar unter www.bayern-innovativ.de/foerderprogramme-elektro-mobilitaet.

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.