Berlin:

BMDV veröffentlicht Förderaufruf zur Herstellung erneuerbarer CNG- und LNG-Kraftstoffe mittels
biologischer Methanisierung

 

Projektskizzen bis 31. Oktober 2022 einreichen | Online-Seminar bietet Hilfestellung
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat heute den neuen
Förderaufruf „Biologische Methanisierung unter Nutzung von CO2-Quellen aus der Bioenergieproduktion
und Wasserstoff an einem zentralen Standort zur Produktion von regenerativem
Kraftstoff“ veröffentlicht. Der Aufruf soll dazu beitragen, biologische Methanisierung als
innovative Technologie zur Herstellung von CNG- und LNG-Kraftstoffen zur Marktreife zu führen.
Vorhaben können sowohl die Errichtung und den Betrieb von Pilotanlagen, deren Bezug von grünem
Wasserstoff als auch eine wissenschaftliche Begleitung zur Optimierung und zur Abschätzung des
ökologischen und ökonomischen Potenzials beinhalten. Der Fokus liegt auf anwendungsorientierten
Projekten, deshalb richtet sich der Förderaufruf insbesondere auch an Unternehmen, etwa aus den
Bereichen Anlagenbau, Komponentenherstellung (Elektrolyse, Syntheseprozesse) und
Kraftstoffproduktion und -verwendung.


Online-Seminar bietet Informationen und Hilfestellung
Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 31. Oktober 2022. Interessierte haben die Möglichkeit,
sich am 11. Mai 2022 in einem Online-Seminar der beiden vom BMDV zur Umsetzung der Fördermaßnahme
beauftragten Institutionen, der NOW GmbH und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR),
über den neuen Förderaufruf zu informieren. Für das Online-Seminar können Sie sich hier anmelden.
Erneuerbare Kraftstoffe haben großes Potenzial für den Klimaschutz
Der Förderaufruf „Biologische Methanisierung“ wird im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung von
Maßnahmen zur Entwicklung regenerativer Kraftstoffe“ des BMDV veröffentlicht. Diese Richtlinie
deckt Vorhaben zur Demonstration, Innovation und Marktvorbereitung für die gesamte Bandbreite
erneuerbarer Kraftstoffe in gasförmiger und flüssiger Form für alle Verkehrsträger ab. Neben
regulären technologieoffenen Stichtagen veröffentlicht das BMDV auch themenspezifische
Förderaufrufe.
Die Förderung erneuerbarer Kraftstoffe ist ein wichtiger Baustein für das Erreichen der
Klimaschutzziele im Verkehrssektor. Während konventionelle Biokraftstoffe bereits im Markt
verfügbar sind, besteht bei strombasierten Kraftstoffen und bei fortschrittlichen Biokraftstoffen
aus Abfall- und Reststoffen noch Entwicklungspotenzial. Um diese Potenziale zu erschließen, setzt
das BMDV auf sein Gesamtkonzept Erneuerbare Kraftstoffe, um sowohl die Weiterentwicklung von
Kraftstofftechnologien als auch den Markteintritt und -hochlauf dieser Kraftstoffe zu unterstützen.

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Wasserstoff/News/2022-04-04-bmdv-veroeffentlicht-foerderaufruf-zur-herstellung-erneuerbarer-cng-und-lng-kraftstoffe-mittels-biologischer-methanisierung.html
Quelle: abo-bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.