München:

PV-Speicherprogramm bundesweit aufsetzen

Aiwanger: „Herr Habeck soll unser PV-Speicherprogramm für ganz Deutschland übernehmen“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fordert die Bundesregierung auf, ein PV-Speicherprogramm nach dem bayerischen Modell deutschlandweit aufzusetzen: „Wegen der steigenden Energiepreise überlegen immer mehr Hauseigentümer in Deutschland, sich künftig mit Solarstrom vom eigenen Dach zu versorgen. Einer Umfrage zufolge plant jeder Vierte, in den kommenden zwölf Monaten eine Solaranlage zu installieren. Die Kombination mit einem Batteriespeicher kann dabei den Anteil an selbst genutztem Strom deutlich erhöhen. Genau diese Zielsetzung haben wir mit dem erfolgreichen bayerischen PV-Speicherprogramm seit über zwei Jahren verfolgt. Die Bundesregierung muss jetzt handeln und unser PV-Speicherprogramm für ganz Deutschland übernehmen. Nur so gelingt die Energiewende auch im Privaten und nur so verringern wir die Abhängigkeit von Energieimporten für die breite Bevölkerung.

Die Nachfrage von Bürgerinnen und Bürgern nach dem bayerischen PV-Speicherprogramm hat 2022 noch einmal stark zugenommen. Seit Programmbeginn 2019 wurden schon über 85.000 Anträge gestellt. Die Antragstellung musste vor allem 2021 schon mehrmals für einige Wochen ausgesetzt werden. Seit Februar 2022 beträgt die vorgegebene Mindestkapazität für den Batteriespeicher 5 kWh (bzw. 5 kWp Mindestleistung für die zugehörige PV-Anlage), für die dann ein Förderbetrag von 500 Euro gewährt wird. Für jede zusätzliche kWh Kapazität erhöht sich der Förderbetrag um 75 Euro.

 

Aiwanger: „Das große Interesse an unserem Programm zeigt, dass es die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger erfüllt. Die überragende Nachfrage kann aber nicht von den einzelnen Bundesländern allein gedeckt werden. Wenn es ein solches Programm für Menschen in ganz Deutschland gäbe, brächten wir den Umstieg auf Erneuerbare Energien einen großen Schritt voran. Ich habe Bundeswirtschaftsminister Habeck deshalb gebeten, unser Programm zu übernehmen.

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.