München:

Kulturfonds Bayern 2022: Über 5 Millionen Euro für 120 kulturelle Projekte in ganz Bayern

Kunstminister Markus Blume gibt Fördermittel bekannt – „wichtiger Anreiz, neue Kunst- und Kulturprojekte ins Leben zu rufen“

Mit über 5 Millionen Euro aus dem Kulturfonds fördert der Freistaat 120 Kunst- und Kulturprojekte sowie Investitionsmaßnahmen in ganz Bayern. Das gab Kunstminister Markus Blume heute in München bekannt, nachdem der Wissenschafts- und Haushaltsausschuss seinem Vorschlag zur Förderung von 51 Projekten mit Beträgen von jeweils mehr als 25.000 Euro zugestimmt hatte. Für diese Großprojekte fließen nun Mittel in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro. Hinzu kommen weitere rund 830.000 Euro für 69 kulturelle Projekte, die Einzelförderungen von jeweils unter 25.000 Euro erhalten. „Der Kulturfonds ist ein einzigartiges Instrumentarium, um Kunst und Kultur in allen Regionen Bayerns zu fördern. Nach den herausfordernden letzten beiden Jahren ist es nun an der Zeit durchzustarten. Der Kulturfonds kommt jetzt passend, um neue Kunst- und Kulturprojekte ins Leben zu rufen und sie in ganz Bayern sichtbar und erlebbar zu machen. Mit einer Fördersumme von über 5 Millionen Euro unterstützen wir kreative Vorhaben von Kunstschaffenden und Kulturförderern.“

Die Projekte sind vielfältig: Sie umfassen Laienmusik und künstlerische Musikpflege, Zeitgenössische Kunst und Museumsarbeit ebenso wie Theater, Archive, Bibliotheken und Literatur. „Die Vielfalt an Ausstellungen, Theateraufführungen, Installationen und Konzerten ist beeindruckend. Die Projekte geben ein eindrucksvolles Beispiel, wie lebendig und kreativ die Kunstlandschaft bayernweit ist. Dieses facettenreiche kulturelle Angebot wäre nicht möglich ohne das leidenschaftliche Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger. Dafür danke ich allen Beteiligten“, so Kunstminister Blume.

Förderung in allen Regierungsbezirken

Die Fördermittel kommen Künstlervereinigungen, Vereinen und Kommunen in allen Regierungsbezirken zugute, um sie bei ihrer kulturellen Arbeit zu unterstützen. Sowohl neue Projekte als auch Fortsetzungsmaßnahmen werden dabei berücksichtigt.

Entsprechend der Antragslage verteilen sich die Fördergelder in diesem Jahr in folgender Weise auf die einzelnen Regierungsbezirke:

Mittelfranken: 522.500 EuroNiederbayern: 533.300 EuroOberbayern: 1.534.550 EuroOberfranken: 140.400 EuroOberpfalz: 784.900 EuroSchwaben: 1.099.100 EuroUnterfranken: 178.600 Euro

Hinzu kommen Mittel für das überregionale Atelierförderprogramm für bildende Künstlerinnen und Künstler in Höhe von 237.360 Euro.

Schon jetzt ermuntert der Kunstminister alle Träger kultureller Projekte, bis zum 1. Oktober 2022 für die neue Förderrunde 2023 bei der örtlich zuständigen Regierung ihre Anträge einzureichen.

Eine detaillierte Liste der im Kulturfonds Bayern 2022 geförderten Projekte finden Sie unter: Pressematerial zum Download (bayern.de)

Weitere Informationen zum Kulturfonds finden Sie unter: https://www.stmwk.bayern.de/ministerium/kulturfonds.html

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.