Berlin:

Startschuss für die Start-up-Strategie der Bundesregierung
Beauftragte für Digitale Wirtschaft und Start-ups Christmann trifft Beirat Junge Digitale Wirtschaft

Dr. Anna Christmann, die Beauftragte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
für die Digitale Wirtschaft und Start-ups, hat sich gestern mit dem Beirat Junge Digitale
Wirtschaft getroffen und gab damit den Startschuss für die Erarbeitung der Start-up-Strategie der
Bundesregierung. Die Strategie soll im Sommer vorliegen und im weiteren Verlauf der
Legislaturperiode umgesetzt werden.

Christmann: „Wir haben uns im Koalitionsvertrag vorgenommen, eine umfassende Start-up-Strategie zu
erarbeiten. Daran arbeiten wir mit Hochdruck, damit auch die Umsetzung zügig erfolgen kann. Wir
wollen beste Bedingungen für Start-ups in Deutschland und Europa. Was mir bei der Erarbeitung der
Strategie besonders wichtig ist: Ein intensiver Austausch mit allen Stakeholdern und ein
transparenter Prozess. Gestern habe ich zum Beispiel die Diskussion mit dem Beirat Junge Digitale
Wirtschaft begonnen. Jetzt folgen Workshops zu zentralen Themen und eine Online-Konsultation. Ich
freue mich auf die weitere gemeinsame Arbeit an der Start-up-Strategie der Bundesregierung.“

Der Koalitionsvertrag nennt bereits eine Vielzahl von Themen, die das BMWK mit der
Start-up-Strategie angehen will. Diese reichen von der Gewinnung der nötigen Fachkräfte bis zum
besseren Zugang zu Daten. Es geht darum, den Anteil von Frauen an Gründungen im Digitalsektor zu
erhöhen und Ausgründungen aus der Wissenschaft voranzutreiben. Die Mitarbeiterkapitalbeteiligung
soll attraktiver gestaltet werden. Auch die Finanzierung spielt eine wichtige Rolle. Hier geht es
vor allem um die Finanzierung für die Spätphase und um die Mobilisierung privaten Kapitals
institutioneller Anleger.
Zu all diesen Themen wird es in den kommenden Wochen Workshops mit Expertinnen und Experten geben.
Außerdem sind interessierte Bürgerinnen und Bürger, Unternehmerinnen und Unternehmer, Vereinigungen
und Verbände eingeladen, sich durch Stellungnahmen zu diesen und weiteren Themen an der Diskussion
zu beteiligen. Auch der Austausch mit dem Beirat Junge Digitale Wirtschaft geht selbstverständlich
weiter. Ziel ist es, dass das Bundeskabinett die Start-up-Strategie im Sommer beschließt.

Der Beirat Junge Digitale Wirtschaft berät den Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz zu
aktuellen Fragen der digitalen Transformation. Im Fokus stehen dabei die Entwicklung und die
Potenziale der jungen digitalen Wirtschaft und neuer digitaler Technologien in Deutschland. Das
Ziel: Ein direkter und praxisbezogener Dialog der jungen deutschen Digital- und Gründerszene mit
der Politik.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/03/20220310-startschuss-fur-die-start-up-strategie-der-bundesregierung.html
Quelle:abo-bmwi.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.