München:

Eine ansprechende Infrastruktur für die bayerische Hochschulfamilie: Milliardenschwere Planungen für Baumaßnahmen im Hochschulbereich

Wissenschaftsminister Bernd Sibler: Bayern sorgt vorausschauend für eine gute Infrastruktur für die Hochschulfamilie und geht Planungen mit hohen Investitionen an – von Modulbauprogramm für zusätzlichen Raumbedarf bis zur Beschleunigung von Sanierungen

„Damit unsere Hochschulen in Bayern Forschung und Lehre auch in Zukunft in der exzellenten Qualität fortsetzen können, geht der Freistaat das Thema Infrastruktur vorausschauend und mit hohen Investitionen an. Ich bin mit dem Wissenschaftsrat einer Meinung, dass eine gute Infrastruktur für die Hochschulfamilie von großer Bedeutung ist und das Thema Hochschulbau nicht vernachlässigt werden darf“, erklärt Wissenschaftsminister Bernd Sibler anlässlich der Veröffentlichung eines Positionspapiers des Wissenschaftsrates in dieser Woche. Er verwies auf die Steigerung der Mittel für große Baumaßnahmen in den vergangenen Jahren sowie auf das aktuelle Beschleunigungs- und das laufende Modulbauprogramm als Bestandteile der milliardenschweren Innovationsoffensive Hightech Agenda Bayern.

Die MitteI für große Baumaßnahmen sind im Wissenschafts- und Kunstressort von 400 Millionen Euro im Jahr 2018 auf 570 Millionen Euro in den Jahren 2020 und 2021 gestiegen. Auch für 2022 sieht der Entwurf des Haushalts ein vergleichbar hohes Niveau vor. Hinzu kommen in den Jahren 2020 bis 2023 400 Millionen Euro aus dem Sanierungs- und Beschleunigungsprogramm der Hightech Agenda Bayern sowie bis 2023 150 Millionen Euro für ein Modulbauprogramm der Hightech Agenda Plus, über das zusätzlicher Raumbedarf gedeckt werden kann.

Rund 1,7 Milliarden Euro als Zukunftsinvestition

„Mit diesen vorausschauenden Maßnahmen verfügen wir über eine gute finanzielle Ausgangsposition, um Sanierungen anzugehen und gleichzeitig neue Räumlichkeiten zu schaffen. Allein in den drei vergangenen Jahren 2019, 2020 und 2021 hat mein Ministerium die Planung für große Baumaßnahmen mit Schätzkosten im Umfang von rund 1,7 Milliarden Euro beauftragt. Eine ansprechende und funktionale Umgebung für unsere Studierenden und unser gesamtes Hochschulpersonal ist dem Freistaat hohe Investitionen wert“, so Sibler. Auch 2022 werden neue Planungen beauftragt.

Zu den bayernweit in Angriff genommenen Baumaßnahmen gehören u.a. Neubauten, Sanierungen, Umbauten und Erweiterungsmaßnahmen an Standorten wie Bayreuth, München, Passau, Erlangen-Nürnberg, Ingolstadt, Regensburg, Pfarrkirchen, Neuburg an der Donau oder Weihenstephan.  Dass Baumaßnahmen gerade angesichts der aktuellen Lage Zeit in Anspruch nehmen, müsse aber auch berücksichtigt werden, so Sibler. Wichtig sei, die Vorhaben anzugehen. In den vergangenen Monaten konnten trotz der Pandemie eine Vielzahl großer und kleiner Baumaßnahmen abgeschlossen werden, darunter zum Beispiel der Neubau für den Forschungsbereich Nachhaltige Chemie am Straubinger Campus für Biotechnologie und Nachhaltigkeit der TU München. Am Montag wird Wissenschaftsminister Bernd Sibler den neuen Campus der Technischen Hochschule Ingolstadt in Neuburg an der Donau eröffnen.

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.