Berlin:

Bundesregierung bestellt Beauftragte und Koordinatorinnen im Geschäftsbereich des Bundesministers
für Wirtschaft und Klimaschutz

Die Bundesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung Beauftragte und Koordinatorinnen im
Geschäftsbereich des Bundesministers für Wirtschaft und Klimaschutz, Dr. Robert Habeck, bestellt.
Neuer Beauftragter der Bundesregierung für den Mittelstand ist der Parlamentarische Staatssekretär
Michael Kellner.


Neue Sonderbeauftragte der Bundesregierung für die Umsetzung der Extractive Industries Transparency
Initiative (EITI) in Deutschland ist die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Franziska Brantner.
Neue Koordinatorin der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft und Tourismus ist die
Bundestagsabgeordnete Claudia Müller.
Neue Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt ist die
Bundestagsabgeordnete Dr. Anna Christmann.
Die Bestellung von Beauftragten und Koordinatoren der Bundesregierung unterstreicht die besondere
Bedeutung dieser Politikbereiche für die Bundesregierung. Ihre Aufgabe ist es, die wesentlichen
Aktivitäten der Bundesregierung in ihren Politikbereichen zu koordinieren und die Bundesregierung
auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene zu repräsentieren. Sie sind zentrale
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft und
Verbänden in ihren jeweiligen Aufgabengebieten.
Im Einzelnen:
Der Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand fasst die wesentlichen Aktivitäten der
Bundesregierung im Bereich der Mittelstandspolitik konzeptionell zusammen. Er repräsentiert die
Mittelstandspolitik der Bundesregierung nach außen und ist Ansprechpartner für die Anliegen des
Mittelstandes. Auch vertritt er die Anliegen des Mittelstands innerhalb der Bundesregierung und im
Parlament.
Die EITI-Sonderbeauftragte der Bundesregierung leitet die Umsetzung der internationalen Initiative
für mehr Transparenz im rohstoffgewinnenden Sektor (Extractive Industries Transparency Initiative –
EITI) in Deutschland. EITI ist eine globale Transparenzinitiative, die auf freiwilligen
Selbstverpflichtungen von Staaten basiert. Sie zielt auf die Transparenz von Zahlungsströmen
zwischen Staaten und den rohstoffgewinnenden Unternehmen, damit die Erlöse aus dem natürlichen
Ressourcenreichtum eines Landes all seinen Bürgern zugutekommen. Auf nationaler Ebene soll die
Umsetzung der EITI dazu beitragen, Dialog und Transparenz in der Rohstoffpolitik zu stärken und auf
diese Weise die Akzeptanz für die heimische Rohstoffförderung zu erhöhen.
Die Koordinatorin der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft und Tourismus vertritt und
entwickelt diese beiden Politikfelder. Im Bereich der maritimen Wirtschaft ist die Koordinatorin
Ansprechpartnerin für Anliegen der maritimen Wirtschaft in ihrer Gesamtheit und in ihrer gesamten
Themenbreite über Energiewende, Dekarbonisierung des Schiffsverkehrs, Schiffbauzulieferindustrie,
Offshore-Windindustrie, Schifffahrt, Häfen und Meerestechnik. Im Bereich Tourismus wirkt die
Koordinatorin der Bundesregierung auf eine positive – insbesondere nachhaltige – Entwicklung des
Tourismus in Deutschland und des Auslandstourismus aus Deutschland heraus hin und dies sowohl im
Inland wie auch in internationalen Foren und Dialogen. Sie ist Ansprechpartnerin für die Interessen
der Tourismuswirtschaft und fungiert als Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik und
Gesellschaft.
Die Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt begleitet aktiv die
anstehende Transformation der Luftfahrt auf dem Weg zur Klimaneutralität auf deutscher,
europäischer und internationaler Ebene. Sie wirkt darauf hin, dass Deutschland auch künftig als
gleichberechtigter Partner internationale und europäische Luft- und Raumfahrtprojekte voranbringt
und als wettbewerbsfähiger Hightech-Standort gestärkt wird. Dies gilt insbesondere im Bereich New
Space als zentraler Zukunftstechnologie.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/01/20220105-start-der-foerderung-von-speziallipiden-als-zentraler-baustein-von-mrna-impfstoffen.html
Quelle:abo.bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.