Deggendorf:

Amtswechsel am Landgericht Deggendorf / Bayerns
Justizminister Eisenreich verabschiedet Dr. Anton Nachreiner und führt
Gisela Schwack in ihr neues Amt ein Wechsel an
der Spitze des Landgerichts Deggendorf: Bayerns Justizminister Georg Eisenreich
verabschiedet heute Dr. Anton Nachreiner, der Ende Juni in den Ruhestand
geht. Gleichzeitig führt er Gisela Schwack in das Amt der Landgerichtspräsidentin
ein, welches sie im Juli 2021 antreten wird. Minister Eisenreich
betont in seiner Laudatio für Dr. Anton Nachreiner: „In
über 35 Jahren Dienstzeit haben Sie die Deggendorfer Justiz in ihrer
ganzen Bandbreite kennengelernt und geprägt: Sie haben nahezu alle
Ämter ausgeübt, die es in der Deggendorfer Justiz gibt
Sie waren Oberstaatsanwalt, Amtsgerichtsdirektor, Vizepräsident und
zuletzt Präsident des Landgerichts Deggendorf. Mit Ihrer großen
Fachkompetenz, Ihrem herausragenden Engagement und Ihrer Entschlusskraft
haben Sie in allen Stationen überzeugt. Sie sind eine geschätzte
Führungspersönlichkeit, ein hochengagierter Behördenleiter
und stets ein Vorbild für andere. Herzlichen Dank für all das,
was Sie in den vergangenen Jahrzehnten für die bayerische Justiz geleistet
haben. Für die kommenden Jahre wünsche ich Ihnen Gesundheit,
Glück und Zufriedenheit.“

Bildquelle:stmj.bayern.de

Die bisherige Direktorin des
Amtsgerichts Straubing, Gisela Schwack, wird als Präsidentin des Landgerichts
Deggendorf eingeführt. Eisenreich in seiner Laudatio für Gisela
Schwack: „In allen Ihren bisherigen Verwendungen waren Sie eine Leistungsträgerin
der bayerischen Justiz. Sie verfügen über hohe Einsatzbereitschaft
und große Fachkompetenz. Als Arbeitsgemeinschaftsleiterin neben dem
Richteramt haben Sie sich besonders um den juristischen Nachwuchs verdient
gemacht. In den vergangenen Jahren haben Sie mit herausragendem Einsatz
und viel Tatkraft das Amtsgericht Straubing geleitet. Mit Ihnen bekommt
das Landgericht Deggendorf die ideale Präsidentin. Für Ihre neuen
Aufgaben wünsche ich Ihnen viel Glück und Erfolg.“
Hintergrund: Dr. Anton Nachreiner
(65 Jahre) trat sein erstes Amt bei der bayerischen Justiz im
April 1985 bei der Staatsanwaltschaft Deggendorf an. In der Folge war er
als Richter am Amtsgericht Eggenfelden und am Amtsgericht Deggendorf tätig,
bevor er im April 1992 an das Landgericht Deggendorf wechselte. Von Dezember
1992 bis März 1999 war er zunächst als Staatsanwalt als Gruppenleiter
und später als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Deggendorf
tätig. Anschließend wechselte er als Vorsitzender Richter an
das Landgericht Deggendorf zurück, wo er im Oktober 2004 zum Vizepräsidenten
ernannt wurde. Im Dezember 2006 übernahm Herr Dr. Nachreiner
das Amt des Direktors des Amtsgerichts Deggendorf. Seit September 2015
war er Präsident des Landgerichts Deggendorf. Ende Juni 2021 tritt
Herr Dr. Nachreiner in den Ruhestand. Gisela Schwack
(56 Jahre) begann ihren Dienst in der bayerischen Justiz im März
1992 bei der Staatsanwaltschaft München II. Ab Januar 1994 war sie
für ein Jahr bei der Kommission der Europäischen Gemeinschaften
tätig. Anschließend war Frau Schwack Staatsanwältin bei
der Staatsanwaltschaft Deggendorf. Im April 1996 wurde sie zur Richterin
am Amtsgericht Viechtach ernannt. Im November 2005 erfolgte ihre Ernennung
zur Staatsanwältin als Gruppenleiterin bei der Staatsanwaltschaft
Deggendorf. Von Juni 2010 bis Ende 2014 war Frau Schwack Richterin am Amtsgericht
Deggendorf als ständige Vertreterin des Direktors. Von Januar 2015
bis Oktober 2017 war sie Vizepräsidentin des Landgerichts Deggendorf.
Im November 2017 wurde sie zur Direktorin des Amtsgerichts Straubing ernannt.
Zum 16. Juli 2021 wird Frau Gisela Schwack neue Präsidentin des
Landgerichts Deggendorf.

Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.