München:

Neues Konzept von Bau-, Wirtschafts- und Finanzministerium

Aiwanger: „Potenzial von Photovoltaikanlagen auf staatlichen Dächern ausschöpfen“

Das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat gemeinsam mit dem Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und dem Staatsministerium der Finanzen und für Heimat ein Konzept erarbeitet, um die Potenziale für Photovoltaikanlagen auf staatlichen Dächern bestmöglich auszuschöpfen. Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer: Auf 340 staatlichen Gebäuden wurden schon Photovoltaikanlagen errichtet. Daran knüpfen wir nun an und nutzen das Potenzial weiterer staatlicher Liegenschaften, die ebenfalls mit Photovoltaik ausgestattet werden können. So können wir jedes Jahr mehrere Millionen Kilowattstunden an Strom einsparen.

Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger: Bayern hat beim Ausbau der Sonnenenergie bereits große Erfolge erzielt. Mit einem Viertel des Zubaus in ganz Deutschland sind wir Sonnenland Nr. 1 in Deutschland. Für den Klimaschutz müssen wir die Erneuerbaren Energien aber noch weiter ausbauen. Vor allem bei der Photovoltaik besteht großes Potenzial auf den Dächern. Es ist wichtig, dass der Staat mit diesem Konzept seine Verantwortung und Vorbildfunktion engagiert wahrnimmt.

 

Finanzminister Albert Füracker: Der Staat muss mit gutem Beispiel vorangehen! Investitionen in grünen Strom sind ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende in Bayern. Insgesamt stellt der Freistaat in 2021 über 30 Millionen Euro für Maßnahmen zur Klimaneutralität von staatseigenen Gebäuden bereit. Davon sind 5 Millionen Euro ausschließlich für den Bau von Photovoltaikanlagen reserviert das ist mehr als doppelt so viel wie in 2020 und damit ein klares Zeichen, dass für die Staatsregierung Klimafreundlichkeit ein wichtiges Anliegen ist!

 

Seit über 25 Jahren werden auf der Grundlage eines Landtagsbeschlusses bei allen sogenannten Großen Baumaßnahmen des Freistaats Photovoltaikanlagen errichtet. Wo immer möglich, müssen erneuerbare Energien beim Energiekonzept berücksichtigt und aus dem Ansatz der Baumaßnahme finanziert werden  sowohl bei Bestandssanierungen als auch bei Neubauten. Zusätzlich können alle Ministerien bei Baumaßnahmen bis zu drei Millionen Euro auf eigene Initiative Photovoltaikanlagen im Rahmen einer sogenannten Kleinen Baumaßnahme installieren. Diese Möglichkeit soll künftig verstärkt wahrgenommen werden.

 

Zudem können seit dem Jahr 2004 auch private Investoren auf staatlichen Liegenschaften Photovoltaikanlagen errichten. Die dafür notwendigen vertraglichen Vereinbarungen hat der Freistaat an die aktuellen marktüblichen Konditionen angepasst. So sollen noch mehr Investoren gewonnen und damit der Photovoltaik-Ausbau parallel zu den staatlichen Maßnahmen vorangebracht werden. Staat und Private Hand in Hand  für mehr klimafreundlichen Strom!

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.