München – Luxemburg:

EIB-Beteiligung am Wachstumsfonds Bayern 2 – mehr Wagniskapital für innovativen Start-ups

Aiwanger: „50 Millionen Euro der Europäischen Investitionsbank machen den Wachstumsfonds Bayern 2 noch schlagkräftiger“

Die Europäische Investitionsbank (EIB) beteiligt sich mit 50 Millionen Euro am Wachstumsfonds Bayern 2 der Bayern Kapital GmbH. Das Fondsvolumen erhöht sich dadurch auf insgesamt 165 Millionen Euro. Ermöglicht werden die zusätzlichen Mittel durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI). Der EFSI ist eine der drei Säulen des Investitionsplans für Europa, mit dem EIB-Gruppe und Europäische Kommission die Investitionstätigkeit in der EU wiederbeleben und strategische Projekte in der Realwirtschaft anstoßen wollen.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: Ich begrüße das Engagement der EIB. Die substanzielle Beteiligung macht unseren Wachstumsfonds Bayern 2 noch schlagkräftiger. Die zusätzlichen 50 Millionen Euro werden dafür eingesetzt, weitere hoch innovative Geschäftsmodelle bayerischer Start-ups voranzubringen und das in der Wachstumsphase so dringend nötige Wagniskapital bereitzustellen. Neben der Würdigung der erfolgreichen Arbeit der Bayern Kapital ist der Einstieg der EIB auch ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Bayern.

 

Der für die Aktivitäten der EU-Bank in Deutschland verantwortliche Vizepräsident Ambroise Fayolle unterstrich: Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit mit der LfA Förderbank Bayern bei der Einrichtung des Wachstumsfonds Bayern 2. Hoch innovative Start-ups gelten als Schlüsselfaktor für Beschäftigung, Produktivitätswachstum und nachhaltige Arbeitsplätze, und die EIB fördert, mit Unterstützung der Investitionsoffensive für Europa, mit hoher Priorität Investitionen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in Europa stärken. Das gilt besonders in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten der Covid-19-Pandemie.

 

Roman Huber und Dr. Georg Ried, Geschäftsführer der Bayern Kapital GmbH, freuen sich über die Beteiligung der EIB am Wachstumsfonds Bayern 2: Mit diesem Fonds wird das Erfolgskonzept Wachstumsfonds Bayern nicht nur fortgesetzt, sondern auch noch kräftig ausgebaut. Noch mehr innovative und wachstumsstarke Unternehmen können mit Beteiligungen bis zu zehn Millionen Euro finanziert werden. Unsere regelmäßige Kooperation mit nationalen und internationalen Investoren eröffnet den Unternehmen zusätzlich zum Kapital wichtige Fachexpertise im internationalen Markt.

 

Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern, erklärte: In ganz Bayern arbeiten technologieorientierte Start-ups Tag für Tag an innovativen Geschäftsmodellen. Gerade die kapitalintensive Finanzierung der Wachstumsphase ist in vielen Fällen eine der größten Hürden, um für das eigene Produkt die Marktdurchdringung zu erhöhen und die Marktposition auszubauen. Der Wachstumsfonds Bayern 2, der stets als Co-Investmentpartner auftritt, trägt entscheidend dazu bei, neben staatlichem Kapital auch private Investoren in die Finanzierung junger Unternehmen einzubinden. Daher ist es eine sehr gute Nachricht, dass durch die Beteiligung der Europäischen Investitionsbank mit dieser wichtigen Finanzierungssäule zusätzliches Kapital für Innovationen Made in Bavaria mobilisiert werden kann

 

Das Bayerischen Wirtschaftsministerium hat den Wachstumsfonds Bayern im Jahr 2015 initiiert und darüber 70 Millionen Euro in 23 vielversprechende bayerische Start-ups investiert. Durch die Kooperation mit in- und ausländischen Investoren wurden weitere rund 300 Millionen Euro privates Kapital für die Start-ups mobilisiert. 1.700 hochqualifizierte neue Arbeitsplätze sind daraus entstanden. Als Nachfolger hat der Freistaat 2020 den Wachstumsfonds Bayern 2 aufgelegt und mit 115 Millionen Euro ausgestattet.

 

Wirtschaftsminister Aiwanger: Als Technologietreiber sichern innovative Start-ups Bayerns künftige internationale Wettbewerbsfähigkeit. Wir haben die Start-up-Förderung deshalb in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet. Mit dem Wachstumsfonds Bayern 2 und der Unterstützung der EIB schreiben wir die Erfolgsgeschichte fort und sichern schon heute die Arbeitsplätze von morgen.

 

Informationen zur Bayern Kapital und zum Wachstumsfonds Bayern 2 unter www.bayernkapital.de.

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.