Berlin:

BMVI und Bahn treiben 15 weitere Schienenprojekte in 2021 voran

Scheuer: Alles für die starke Schiene

Bund und Deutsche Bahn (DB AG) treiben die Planungen für Aus- und Neubaumaßnahmen aus dem Bedarfsplan auf der Schiene voran. In der jährlich stattfindenden sog. „Fulda-Runde“ wurden 15 Projekte festgelegt, für die Finanzierungsvereinbarungen unterzeichnet (die Grundlage für den Start eines Projekts), Planungen konkret begonnen bzw. Planungen konsequent fortgeführt werden. Weitere Projekte können im Laufe des Jahres hinzukommen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer:

Finanziert. Geplant. Gebaut. Konsequent setzen wir auf den Aus- und Neubau der Schiene und treiben 15 weitere Projekte voran. Engpässe verschwinden, Strecken werden elektrifiziert, Knoten ausgebaut – alles für die Starke Schiene.

1. Neue Finanzierungsvereinbarungen 2021:

52 Millionen Euro für die Umsetzung weiterer baulicher Maßnahmen im Rahmen des Projekts „Überholgleise für 740 m lange Güterzüge“ (Maßnahmenpaket 2021).

Ausbau der Strecke Angermünde – Grenze Deutschland/Polen (– Stettin): Elektrifizierung der Gesamtstrecke und zweigleisiger Ausbau des Abschnitts Passow – Grenze D/PL
 Unterzeichnung über 380 Millionen Euro am 4. März 2021 erfolgt; siehe PM vom 15. März 2021

Ausbaustrecke Berlin – Dresden: Umbau des Bahnhofs Zossen: Beseitigung von zwei Langsamfahrstellen und Neubau von zwei Straßenüberführungen und eines Personentunnels als Ersatz für zwei Bahnübergänge
 Unterzeichnung am 3. Februar 2021 über 44 Millionen Euro erfolgt

Ausbaustrecke Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg – Leipzig/Dresden, Abschnitt Gößnitz – Crimmitschau: u.a. Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik sowie Erhöhung der Streckengeschwindigkeit von 120 km/h auf 160 km/h

Knoten Hamburg, Kreuzungsbauwerk Meckelfeld: konfliktfreie Ein-/Ausfahrt in den Rangierbahnhof Maschen

Kombinierter Verkehr, Umschlagbahnhof Kornwestheim: Neubau eines dritten Umschlagmoduls mit Ausrichtung auf den Seeverkehr

Rhein-Ruhr-Express (RRX): Sechsgleisiger Ausbau zwischen den Verkehrsstationen Düsseldorf-Reisholz und Düsseldorf-Wehrhahn
Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) 9 Leipzig – Dresden: Maßnahme zur Kapazitätssteigerung des Dresdner Hauptbahnhofs für höhere Geschwindigkeit und mehr Durchlässigkeit.

2. Planungsstarts 2021:

Strecke Lehrte/Hameln – Braunschweig – Magdeburg – Falkenberg: Dreigleisiger Ausbau zwischen Braunschweig-Buchhorst und Abzweig Weddel

Elektrifizierung Nürnberg/Regensburg – Furth im Wald – Grenze Deutschland/Tschechien

Knoten Frankfurt: Fernbahntunnel
Knoten Hannover: Dreigleisiger Ausbau zwischen Elze und Nordstemmen

3. Planungsfortführungen 2021:

Strecke Hof – Marktredwitz – Regensburg – Obertraubling:
Elektronische Stellwerke Pechbrunn, Wernberg, Regensburg Ost

Elektrifizierung der Strecke Weimar – Gera – Gößnitz
Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) 9 Leipzig – Dresden: Ausbau Knoten Riesa

Bund und Bahn haben zudem festgelegt, die in Planung sowie im Bau befindlichen Bedarfsplanvorhaben weiter zügig umzusetzen. Vorrang haben dabei v.a. die Maßnahmen zur Engpassbeseitigung.

Quelle: abo.bmvi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.