München:

„Faire Bedingungen für Realschüler“

Kultusminister Michael Piazolo gibt Entlastungsmaßnahmen für die Schülerinnen und Schüler an Realschulen bekannt

Die Schülerinnen und Schüler an den bayerischen Realschulen erhalten auch in Coronazeiten faire Rahmenbedingungen. Kultusminister Michael Piazolo: „Der bayerische Realschulabschluss öffnet Türen und Perspektiven. Bis zu den Abschlussprüfungen an der Realschule ist noch etwas Zeit. Trotzdem ist es mir sehr wichtig, bereits jetzt für Entlastung der betroffenen Schülerinnen und Schüler zu sorgen. Sie sollen – ebenso wie alle anderen Schülerinnen und Schüler an der Realschule und an allen Schularten – faire Bedingungen erhalten. Deswegen reduzieren wir die Anzahl der schriftlichen und mündlichen Leistungsnachweise in der Realschule drastisch und bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich freiwillig zu verbessern.“

Die wesentlichen Maßnahmen im Einzelnen:

– Die Zahl der großen Leistungsnachweise wird verbindlich um eine Schulaufgabe je Fach reduziert. Das betrifft auch Fächer mit nur 2 Schulaufgaben pro Schuljahr.

– Auch die Zahl der kleinen Leistungsnachweise werden im zweiten Halbjahr um einen Leistungsnachweis je Fach reduziert.

– Schülerinnen und Schüler, die der Meinung sind, dass der Notenstand ihrem Leistungsvermögen nicht entspricht, erhalten die Möglichkeit, sich mit einem freiwilligen Leistungsnachweis zu verbessern

– Bedarfsorientierte Einrichtung von zusätzlichen Förderangeboten in den zentralen Prüfungsfächern für Schülerinnen und Schüler aus Abschlussklassen

Kultusminister Michael Piazolo: „Mit diesen Maßnahmen setzen wir die notwenigen Leitlinien für ein valides Notenbild und vermindern gleichzeitig einen der Pandemie geschuldeten Leistungs- und Zeitdruck. Mir ist dabei wichtig zu betonen: Es ist für niemanden ein gewöhnliches Schuljahr. Unsere Schülerinnen und Schüler leisten gemeinsam mit ihren Lehrkräften auch und gerade an den Realschulen Außergewöhnliches. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass die Bildungsqualität der bayerischen Realschulen und der Realschulabschluss auf dem gewohnt hohen Niveau bleibt.“

Quelle:stmuk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.