München:

Bayerische Musikakademie Alteglofsheim: Wichtige Baumaßnahmen auf den Weg gebracht

Kunstminister Bernd Sibler genehmigt Projektantrag für Sanierung: „Zentrale Bildungs- und Tagungsstätte für das Musikleben in Ostbayern“ – rund 20.000 Übernachtungen jährlich

An der Bayerischen Musikakademie Alteglofsheim ist der Weg für die Planungen umfangreicher Sanierungsarbeiten nun frei: Das Bayerische Wissenschaftsministerium hat den Projektantrag genehmigt. In diesem Zusammenhang hat das Wissenschaftsministerium das Bauministerium gebeten, den Planungsauftrag an die staatliche Bauverwaltung zu erteilen. Das gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in München bekannt und betonte: „Die Bayerische Musikakademie Alteglofsheim hat sich zu einer sehr beliebten Anlaufstelle für Menschen mit der Passion für Musik entwickelt. Seit mehr als 20 Jahren ist sie für Ostbayern und darüber hinaus die zentrale Bildungs- und Tagungsstätte, wenn es um Popularmusik, Pädagogik und Neue Musik geht. Mit den anstehenden Sanierungsarbeiten sorgen wir dafür, dass dieses Kleinod auch in Zukunft ein attraktiver, idealer Ort der Kreativität, Inspiration und des gemeinsamen Musizierens ist. Zudem fördern wir damit insbesondere die für unseren Kulturstaat Bayern so wertvolle Laienmusik.“

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker betont: „Musik prägt unsere bayerische Heimat. Sie ist ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Kultur, ob mit Instrumenten oder als Gesang und auch in jedem Stil. Daher freut es mich besonders, dass wir die Bayerische Musikakademie Alteglofsheim bei der Sanierung des Schlosses unterstützen können. Die Akademie trägt einen wichtigen Teil zur musikalischen Vielfalt unseres Landes bei.“

Die geplante Sanierung hat drei Schwerpunkte: vorbeugende Maßnahmen zum baulichen Brandschutz, Arbeiten am Schlossdach sowie an Teilen der Fassade.

Die Bayerische Musikakademie Alteglofsheim wurde im Jahr 2000 in den denkmalgeschützten Räumlichkeiten des Schlosses Alteglofsheim im Landkreis Regensburg errichtet. Die Bildungsstätte bietet einen Konzertsaal, Seminarräume, Übezimmer sowie ein Kursleiterbüro. Das zugehörige Gästehaus mit seinen mehr als 100 Betten kann jährlich rund 20.000 Übernachtungen verbuchen. Die Aus- und Fortbildungsakademie steht Laienmusikverbänden für Kurse, mehrtägige Probenaufenthalte oder auch Tagesveranstaltungen offen. Zudem bietet sie eigene Qualifizierungen in Popularmusik, Pädagogik und Neuen Medien an.

In Bayern gibt es weitere staatlich geförderte Musikakademien im unterfränkischen Hammelburg für den nordbayerischen Raum und im schwäbischen Marktoberdorf für das südwestliche Bayern.

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.