München:

Hilfe für Herzblut-Künstler aus Straubing: Kunstminister Bernd Sibler übergibt 1.000. Bewilligungsbescheid aus dem Soloselbstständigenprogramm

Rückwirkende Anträge für Oktober bis Dezember 2020 noch bis 31. März 2021 möglich – Verlängerung des Programms bis 30. Juni 2021

Kunstminister Bernd Sibler übergab heute in Straubing den 1.000. Bewilligungsbescheid des Soloselbstständigenprogramms für Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe an den Musiker und Musikpädagogen Michael Binder. „Ich freue mich sehr, dass ich Michael Binder heute persönlich seinen Bewilligungsbescheid über Leistungen aus dem Soloselbstständigenprogramm übergeben kann. Er bereichert mit seiner Musik schon von Kindesbeinen an unsere vielfältige Kulturszene in Bayern. Mit großer Leidenschaft hat er sich dem Saxophon verschrieben und dieses auch zu seinem Beruf gemacht. Solchen Herzblut-Künstlern, die von der Pandemie hart getroffen wurden, wollen wir mit unserem Hilfsprogramm unter die Arme greifen. Mit der Verlängerung des Programms bis 30. Juni schaffen wir zudem Planungssicherheit und eine Perspektive. Nur so können wir nach der Krise an unser reiches Kulturleben anknüpfen“, so Staatsminister Sibler.

Insgesamt wurden seit Antragsstart Mitte Dezember 2020 bereits über 2.100 Anträge gestellt, über 2.300 weitere Anträge sind in Vorbereitung. Mittlerweile wurden bereits rund 1.500 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 3,9 Mio. Euro bewilligt. Michael Binder erhielt davon den 1.000. Bewilligungsbescheid.

Michael Binder – Musiker von Kindesbeinen an

Michael Binder wurde 1988 in Straubing geboren. 1996 startete seine musikalische Laufbahn: Er nahm Saxophonunterricht an der Kreismusikschule Straubing-Bogen. Nach seinem Abitur absolvierte er ein musikpädagogisches Studium Jazzsaxophon, gefolgt von einem künstlerischen Aufbaustudium Jazzsaxophon an der Hochschule für Musik (HfM) Nürnberg. Mit dem Masterstudium Jazzsaxophon schloss er seine Ausbildung an der HfM Nürnberg erfolgreich ab. Als Jugendlicher gewann Binder zweimal den Jugend-Förderpreis der Sparkasse Straubing-Bogen. 2007 wurde er beim Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“ mit seiner Band „Blindflug“ ausgezeichnet und erhielt den Kulturförderpreis der Stadt Straubing-Bogen. Er gewann 2013 den Bruno-Rother-Jazzwettbewerb des Rotary Clubs Nürnberg-Fürth und 2018 den Musikpreis „ECHO JAZZ“ in der Kategorie „Newcomer“ mit dem BamesreiterSchwartzOrchestra. Aktuell engagiert sich Binder musikalisch in den Bands Trio Mangàrt, Michael Binder Quartett, Groove Legend Orchestra, BamesreiterschwartzOrchestra und Blindflug. Erst kürzlich hat er mit dem Trio Mangàrt im BR-Studio Franken ein Album aufgenommen, das im Herbst 2021 erscheinen wird.

Verlängerung des Soloselbstständigenprogramms

Das Soloselbstständigenprogramm für Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe wird bis 30. Juni 2021 verlängert, wie Kunstminister Bernd Sibler kürzlich erklärt hatte. Soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe können für bis zu sechs Monate im Zeitraum von Januar bis Juni 2021 einen Antrag für eine Finanzhilfe in Höhe von bis zu 1.180 Euro monatlich als Ersatz für entfallende Erwerbseinnahmen stellen. Die neuen Anträge können voraussichtlich ab Ende Februar für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 – wie schon bei der letzten Antragsrunde – über Bayern Innovativ gestellt werden. Außerdem können noch bis 31. März 2021 die Hilfen rückwirkend für Oktober bis Dezember 2020 beantragt werden.

 

Ein Fotos zum Termin finden Sie zum kostenlosen Download hier: Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler im Bild (bayern.de)

Nähere Informationen zu Michael Binder finden Sie unter: Blindflug – Michael Binder (blindflug-music.de)

Weitere Informationen zum Soloselbstständigenprogramm stehen hier: Seite an Seite in der Krise: Soloselbstständigenprogramm wird verlängert (bayern.de)

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.