Berlin – Paris:

Deutschland und Frankreich starten gemeinsamen Förderaufruf zu Innovationsprojekten im Bereich
Künstliche Intelligenz

Mit gemeinsamen Innovationsprojekten im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) vertiefen Deutschland
und Frankreich zukünftig ihre enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der KI. Im Rahmen eines neuen
Förderaufrufs stellen beide Länder Fördermittel in Höhe von jeweils 10 Millionen Euro in den
nächsten drei Jahren zu Verfügung. Projektvorschläge können bis zum 29. April 2021 eingereicht
werden.


Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Frankreich und Deutschland wollen ein Impulsgeber für
Künstliche Intelligenz in Europa sein. Mit der gemeinsamen Förderung werden wir das europäische
KI-Ökosystem stärken und in konkreten Projekten wichtige technologische Fragestellungen gemeinsam
angehen. Eine gute Zusammenarbeit innerhalb Europas, zwischen den Mitgliedsstaaten, zwischen der
Industrie und der Wissenschaft ist zentral dafür, dass wir die Potenziale der Künstlichen
Intelligenz für die Wirtschaft und die Gesellschaft nutzen können. Zugleich stärken wir die
Europäische Wettbewerbsfähigkeit.“
Bruno Le Maire, Minister für Wirtschaft, Finanzen und Wiederaufbau: „Künstliche Intelligenz ist
eine große Herausforderung für Europa. Im 21. Jahrhundert werden die Nationen auf der
internationalen Bühne Gewicht haben, die die neuen Technologien, einschließlich der Künstlichen
Intelligenz, beherrschen. Im internationalen Kampf um KI hat die Europäische Union sehr starke
Ambitionen: Sie will sich Weltklasse-Know-how aneignen, die besten Talente anziehen,
Spitzentechnologien entwickeln und KI in Unternehmen, Verwaltungen und allen Gebieten verbreiten.
Um dieser Herausforderung zu begegnen, schlagen Deutschland und Frankreich nun eine konkrete
Maßnahme zur Förderung eines innovativen Technologieangebots im gemeinsamen europäischen Interesse
vor.“
Mit dem neuen Projektaufruf wollen Deutschland und Frankreich Innovationsprojekte zwischen beiden
Ländern zu Technologien der Künstlichen Intelligenz finanziell unterstützen. Grundlage der
Kooperation ist der Vertrag von Aachen aus dem Jahre 2019. Der DLR Projektträger und Bpifrance
administrieren den Förderaufruf.
Der Ausbau des europäischen KI-Ökosystems soll im Zentrum der gemeinsamen Projekte stehen. Ziel ist
es, die wirtschaftliche Souveränität Europas zu stärken und die Wirtschaft widerstandsfähiger zu
machen. In den neuen KI-Innovationsprojekten werden Wissenschaft und Industrie zusammenarbeiten.
Die neuen KI-Innovationsprojekte können zum Beispiel Anwendungen im Bereich der Nachhaltigkeit oder
Verbesserungen im Gesundheitssektor zum Gegenstand haben. Grundlage bilden KI-Technologien, die für
Risikovorsorge, Krisenmanagement und Resilienz eingesetzt werden. Möglich sind auch Projekte, die
sich mit Querschnittsfragen befassen, wie zum Beispiel der gemeinsamen Nutzung von Daten oder
Dateninfrastrukturen wie GAIA-X.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/02/20210203-deutschland-und-frankreich-starten-gemeinsamen-foerderaufruf-zu-innovationsprojekten-im-bereich-kuenstliche-intelligenz.html

Quelle: abo-bmwi.de
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Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.