Bayern:

Holetschek: Rund 190 Beratungen der Schnellen Einsatzgruppe Pflege im ersten Monat – Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister: Neue Einsatzgruppe ist die richtige Maßnahme zur rechten Zeit

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek zieht knapp einen Monat nach der Gründung eine positive Zwischenbilanz der neuen Schnellen Einsatzgruppe Pflege am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Holetschek sagte am Sonntag: Seit dem Start Mitte Dezember hat die Schnelle Einsatzgruppe Pflege schon mehr als 100 Heime besucht. Zusammen mit telefonischen Leistungen haben unsere Expertinnen und Experten die Heime insgesamt schon rund 190 Mal beraten. Anlässe hierfür waren etwa Corona-Ausbrüche, Hygienefragen und Besuchsregelungen.

Der Minister betonte: Die Zahlen zeigen: Das war die richtige Maßnahme zur richtigen Zeit. Wir haben jetzt ein noch schlagkräftigeres Netzwerk für ganz Bayern geschaffen. Wir haben mit dieser Struktur der zentralen Steuerung am LGL und den dezentralen Ansprechpartnern vor Ort das passende Angebot insbesondere für die Heime: Kurze, unbürokratische Informationswege und schnelle Hilfe, um bei Ausbrüchen in Einrichtungen den Verantwortlichen vor Ort sofort unter die Arme zu greifen und sie zu unterstützen. Genau solche pragmatischen und zielgerichteten Ansätze brauchen wir, um die Pandemie in den Griff zu bekommen.

Die Schnelle Einsatzgruppe Pflege hat am 21. Dezember 2020 ihre Arbeit aufgenommen. Ihr Ziel ist es, das Infektionsgeschehen in den Alten- und Pflegeheimen einzudämmen, bei Personalmangel zu helfen und die Prävention vor Ort zu stärken. Sie setzt auf die bewährten Strukturen der „Task-Force Infektiologie des LGL und wird jetzt ergänzt durch neu eingestellte Pflegeexperten am LGL, Experten des Landesamtes für Pflege (LfP) sowie den Pflegeleitern FüGK.

Holetschek fügte hinzu: Inzwischen arbeiten rund 190 Menschen für die Schnelle Einsatzgruppe Pflege. Neben der zentralen Koordination durch Mitarbeiter des LGL und des LfP sind das 96 Pflegeleiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz in den Kreisverwaltungsbehörden sowie die Unterstützungskräfte des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen im LGL.

Das Konzept setzt vor allem auf Prävention. Sobald ein einziger Fall in einem Heim auftritt, wird die Schnelle Einsatzgruppe aktiviert. Analog zum Ärztlichen Leiter Krankenhausversorgung sind die neu geschaffenen Pflegeleiter in den regionalen Führungsgruppen Katastrophenschutz die ersten Kontaktpersonen für die Heime, um jede erforderliche Unterstützung zu organisieren.

Holetschek ergänzte: Die rund 150.000 Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung gehören zu der am stärksten gefährdeten Gruppe. Denn gerade für die ältesten Mitglieder unserer Gesellschaft ist Corona lebensgefährlich. Sie vor einer Infektion zu schützen, ist eine unserer wichtigsten Pflichten.

Quelle:stmgp.bayern.de

 

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.