München:

Bayerns Wirtschaftsminister zu den bayerischen Arbeitsmarktzahlen für Dezember 2020

Aiwanger: „Arbeitsmarkt auch im Dezember robust“

Die heute veröffentlichten bayerischen Arbeitsmarktzahlen für den Monat Dezember zeigen eine leichte Zunahme der Erwerbslosen. Dazu Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: Der bayerische Arbeitsmarkt hat sich im Dezember weiter als äußerst robust erwiesen. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Bayern liegt mit einem leichten Plus von 4.385 gegenüber November und einer Quote von 3,6 Prozent trotz des erneuten Lockdowns im saisonüblichen Rahmen. Bayern hatte damit auch im Corona-Jahr 2020 die niedrigste Arbeitslosigkeit in ganz Deutschland.

Für 2021 sieht Aiwanger den Arbeitsmarkt vor großen Herausforderungen: Die Corona-bedingten Einschränkungen wirken in den betroffenen Branchen wie ein Bremsklotz, gerade auch in Gastronomie, Tourismus und Handel. Hier brauchen wir eine Perspektive für Unternehmer und Beschäftigte. Auch die Transformation in der Automobilindustrie geht 2021 unvermindert weiter. Hier sind wir in Bayern mit unserer Hightech Agenda und dem mit 300 Millionen Euro ausgestattetem Zukunftsforum Automobil gut aufgestellt. Wir unterstützen dadurch zielgerichtet den tiefgreifenden Wandel bei den Herstellern und Zulieferern. Ich hoffe, dass Baubranche und Handwerk weiter so stabil bleiben wie bisher.

 

Aiwanger ist optimistisch, dass bei der Beschäftigung 2021 eine Trendwende nach oben gelingt. Dazu müssten aber ebenfalls die Rahmenbedingungen im Bund stimmen: Wer mehr zukunftssichere und international wettbewerbsfähige Arbeitsplätze will, der muss die deutsche Wirtschaft spürbar entlasten. An einer durchgreifenden Senkung der Unternehmenssteuern führt kein Weg vorbei so der Wirtschaftsminister, der auch erneut eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie über Mitte 2021 hinaus fordert.

 

In den bayerischen Regierungsbezirken lagen die Arbeitslosenquoten zwischen 3,2 Prozent in der Oberpfalz und 4,2 Prozent in Mittelfranken und somit überall weit unter dem Bundesdurchschnitt von 5,9 Prozent.

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.