München:

Huml und Sibler: Test für Medizinische Studiengänge wird ab dem Jahr 2022 im Frühjahr und Herbst angeboten – Bayerns Gesundheitsministerin und Bayerns Wissenschaftsminister: Zusätzlicher Testtermin schafft neue Optionen – Bayerische Abiturienten profitieren besonders

Der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) wird ab dem Jahr 2022 im Frühjahr und im Herbst angeboten. Darauf haben Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Wissenschaftsminister Bernd Sibler am Sonntag hingewiesen. Huml betonte: „Das ist eine großartige Entwicklung, die mich ganz besonders freut. Der Test wurde bislang nur im Mai durchgeführt. Die bayerischen Abiturientinnen und Abiturienten stecken zu diesem Zeitpunkt in der Regel noch mitten in den Abiturprüfungen. Durch die zusätzlichen Testtermine im November haben sie erstmals die Möglichkeit, sich in Ruhe vorzubereiten  sei es im Herbst vor oder nach dem Abitur. Ein zusätzliches TMS-Angebot war mir daher schon lange ein großes Anliegen. Unsere Hartnäckigkeit in dieser Angelegenheit hat sich letztlich ausgezahlt.“

Wissenschaftsminister Bernd Sibler ergänzte: „Die zusätzlichen Termine im November fördern die Chancengleichheit bayerischer Abiturientinnen und Abiturienten im bundesweit koordinierten Zulassungsverfahren zum Medizinstudium. Ich begrüße die Entscheidung der TMS-Koordinationsstelle daher sehr und freue mich mit allen, die in den nächsten Jahren ein Studium der Human- oder Zahnmedizin aufnehmen möchten. Zugleich haben wir vonseiten des Freistaats massiv in den Ausbau der Medizinstudienplätze investiert, um den Bedarf an Ärztinnen und Ärzten in allen Regionen Bayerns für die Zukunft zu sichern. Die Pandemie führt uns deutlich vor Augen, wie bedeutend eine zuverlässige, gute medizinische Versorgung ist.“

Ministerin Huml fügte hinzu: „Auch im Hinblick auf die neueingeführte Landarztquote und auf die im nächsten Jahr hinzukommende Quote für den öffentlichen Gesundheitsdienst ist die Einführung zusätzlicher TMS-Termine ein echter Mehrwert. Denn das Testergebnis wird im Rahmen dieser beiden Quoten maßgeblich berücksichtigt. Insgesamt können damit bis zu 50 von 100 Punkten erreicht werden. Ein gutes Abschneiden im TMS erhöht also die Chance auf einen Medizinstudienplatz deutlich  auch in der Landarztquote und der Quote für den öffentlichen Gesundheitsdienst.“

Im Jahr 2021 wird es zumindest mehrere Testtermine im Mai geben. Die TMS-Koordinationsstelle hofft dadurch, den unterschiedlichen Abiturterminen in den Bundesländern besser Rechnung zu tragen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine höhere Flexibilität zu bieten. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sollen so auch die Teilnehmerzahlen an den verschiedenen Testorten verringert werden.

Die genauen Testtermine sind auf der Webseite der TMS-Koordinierungsstelle einsehbar:https://cip.dmed.uni-heidelberg.de/tms-info/tms-info/index.php?id=fristen_und_termine.

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.