München:

Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München: Langjähriger Ärztlicher Direktor Karl-Walter Jauch tritt zum 1. Januar 2021 in Ruhestand

Wissenschaftsminister Bernd Sibler: „Unermüdlicher Einsatz eines hochkompetenten Mediziners, herausragenden Wissenschaftlers und einer großen Persönlichkeit“

Der langjährige Ärztliche Direktor des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München Prof. Dr. med. Dr. h.c. Karl-Walter Jauch tritt zum 1. Januar 2021 in den Ruhestand. Wissenschaftsminister Bernd Sibler dankte dem aus dem Amt scheidenden Ärztlichen Direktor, der zuvor unter anderem elf Jahre die Chirurgische Klinik am Klinikum der Universität München Großhadern leitete, für seinen unermüdlichen Einsatz, um „Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen, um Menschen zu helfen.“ Er betonte: „Sowohl im Labor als auch im OP haben Sie stets nach Wegen und Lösungen gesucht, um Krankheiten zu heilen, Symptome zu lindern und ein besseres Leben zu ermöglichen. Für Ihre Patientinnen und Patienten, Ihre Fachkolleginnen und -kollegen, Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder auch Ihre Studentinnen und Studenten waren und sind Sie ein hochkompetenter Mediziner, herausragender Wissenschaftler und vor allem eine große Persönlichkeit. Sie haben die Weiterentwicklung und den Ausbau des Universitätsklinikums an seinen verschiedenen Standorten in München begleitet und geleitet und seine Exzellenz weit über den Freistaat hinaus sichtbar gemacht. Wir haben in Ihnen einen entschlossenen, zugewandten und zukunftsorientierten Partner gefunden. Für Ihr umfassendes Engagement und die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Freistaat danke ich Ihnen ganz herzlich.“ Zu gerne hätte der Wissenschaftsminister Prof. Dr. Karl-Walter Jauch in größerem Rahmen verabschiedet, doch die aktuelle pandemische Lage und das hohe Infektionsgeschehen lassen dies momentan nicht zu. „Für Ihren neuen Lebensabschnitt wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute, allem voran Gesundheit – eines unserer wohl kostbarsten Güter“, so der Minister.

Prof. Dr. Jauch dankte dem Staatsminister für das Vertrauen, das ihm mit der verantwortungsvollen Aufgabe als erster hauptamtlicher Ärztlicher Direktor am Klinikum der Universität München entgegengebracht wurde. Die vielfachen Herausforderungen und strategischen Vorhaben konnten unter Mitwirkung des gesamten Vorstands und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schrittweise vorangebracht werden. „Wir sind auf einem guten Weg, auch wenn manches nicht so schnell vorangeht, wie man es sich wünscht. Aber die Richtung stimmt. Es war mir eine Ehre, mich in der Breite für die Patienten, Mitarbeiter, die Gesellschaft und den Freistaat in der Intensität einbringen zu dürfen.“

Seine Laufbahn als Mediziner begann Prof. Dr. Jauch nach seinem Studium der Humanmedizin an der Albrecht-Ludwig-Universität Freiburg sowie nach seiner Approbation und Promotion im Jahr 1978 als Truppenarzt bei der Bundeswehr. Darauf folgten Tätigkeiten als Assistenzarzt an der Chirurgischen Klinik Villingen-Schwenningen sowie von 1981 bis 1988 an der Chirurgischen Klinik und Poliklinik am Klinikum der Universität München in Großhadern. 1988 habilitierte er an der LMU München, 1995 folgte die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor. Ein Jahr später übernahm er das Amt des Direktors der Klinik und Poliklinik für Chirurgie der Universität Regensburg, im Jahr 2000 das des Ärztlichen Direktors des Universitätsklinikums Regensburg. 2002 kehrte Prof. Dr. Jauch als Direktor der dortigen Klinik und Poliklinik für Chirurgie an das Klinikum der Universität München zurück. Im Jahr 2013 wurde er erster hauptamtlicher Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Klinikums. Zukunftsweisende Großprojekte während seiner Amtszeit waren u.a. der Neubau der Portalklinik in der Innenstadt und die Planungen für die Neubauten der Kinderklinik „Das Neue Hauner“ und des Campus Großhadern.

Prof. Dr. Jauchs Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere in den Bereichen Tumorchirurgie, Transplantationsmedizin und Metastasierungen. Der auch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Wissenschaftler war u.a. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Mitglied des Wissenschaftsrats und ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Quelle: stmwk.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.