München:

Huml baut Versorgung von Pflegebedürftigen weiter aus – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern gestartet

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml baut die Versorgung und Betreuung für Pflegebedürftige weiter aus. Huml betonte am Sonntag: „Anfang Dezember wurde die Fachstelle für Demenz und Pflege in Oberbayern eröffnet. Damit steht nun in jedem Regierungsbezirk eine Fachstelle zur Verfügung. Mit den Fachstellen für Demenz und Pflege stärken wir weiter die Versorgungsstrukturen und Hilfsangebote für Pflegebedürftige und deren Angehörige in der Region. Besonders in schwierigen Zeiten wünschen sich viele Pflegebedürftige, möglichst lange in der gewohnten häuslichen Umgebung bleiben zu können. Diesen Wunsch unterstützen wir mit den Fachstellen für Demenz und Pflege.“

Die Fachstelle in Oberbayern befindet sich in Trägerschaft des Caritasverbandes München und Freising e.V. und wird mit bis zu 288.000 Euro pro Jahr durch den Freistaat Bayern gefördert. Die Förderung erfolgt im Rahmen eines Modellprojekts, welches zunächst auf drei Jahre angelegt ist. Eine Verlängerung des Förderzeitraums ist möglich.

Die Ministerin erläuterte: „Die Fachstellen für Demenz und Pflege sind zentrale Anlaufstellen für alle Fragen rund um das Thema Demenz. Zudem sind sie Anlaufstellen für unterschiedliche Beratungs- und Unterstützungsstrukturen, wie z.B. Pflegestützpunkte, Fachstellen für pflegende Angehörige und unterstützen den weiteren Aufbau von Angeboten zur Unterstützung im Alltag. Mein Ziel ist es, Pflegebedürftigen sowie Menschen mit Demenz bis zuletzt ein möglichst eigenständiges und selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen. Ich freue mich, dass wir mit dem Caritasverband München und Freising e.V. einen erfahrenen und kompetenten Partner für diese wichtige Aufgabe gewinnen konnten.“

Der Caritasverband München und Freising e.V. betreibt bereits eine Vielfalt an Diensten und Einrichtungen für ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, Kinder, Jugendliche, Familien, Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchtproblemen, die Beratung, Betreuung, Unterstützung, Pflege und Hilfe zur Integration bieten. Während der Zeit des Aufbaus ist die Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern bis auf Weiteres unter folgenden Kontaktdaten zu erreichen: Frau Melanie Ritter, Tel. 089/55169741, Melanie.Ritter@caritasmuenchen.de.

In Bayern sind aktuell 240.000 Menschen von Demenz betroffen, davon werden rund drei Viertel zu Hause betreut und versorgt. In über der Hälfte aller Fälle leben die häuslich Pflegenden mit den Betroffenen in einem gemeinsamen Haushalt.

Um Infektionsrisiken zu vermeiden, sind die regionalen Fachstellen aktuell schwerpunktmäßig per Telefon oder E-Mail zu erreichen.Weitere Informationen sind auch über die Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern erhältlich: www.demenz-pflege-bayern.de/.

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.