München:

Freistaat vergibt zwei neue Auszeichnungen für unabhängige Verlage

50.000 Euro für „Bayerns beste Independent-Bücher 2020“ und „Verlagsprämien des Freistaats Bayern 2020“ – Kunstminister Bernd Sibler fordert zur Bewerbung auf: „Hoher Stellenwert der unabhängigen Verlage für Gesellschaft und Kultur“

Die Arbeit unabhängiger Verlage zu würdigen, sichtbar zu machen und zu unterstützen, ist Ziel der neuen Auszeichnung „Bayerns beste Independent-Bücher 2020“ und der mit einem Volumen von insgesamt 50.000 Euro ausgestatteten „Verlagsprämien des Freistaats Bayern 2020“. Beide Ehrungen werden in diesem Jahr erstmals vergeben. Das gab Kunstminister Bernd Sibler heute in München bekannt. Er betonte: „Unabhängige Verlage leisten einen wertvollen Beitrag für die literarische Vielfalt im Freistaat. Insbesondere ihnen haben wir auch unkonventionelle Formate zu verdanken. Sie sind fester Bestandteil unserer historisch gewachsenen Buchkultur und unseres lebendigen Literaturbetriebs, sie fördern den öffentlichen, demokratischen Diskurs. Mit unseren beiden neuen Formaten wollen wir den hohen Stellenwert der unabhängigen Verlage für Gesellschaft und Kultur unterstreichen. Alle unabhängigen Verlage im Freistaat kann ich nur ermuntern, sich bis 1. Dezember zu bewerben.“

Bewerbung für beide Auszeichnungen möglich

„Bayerns beste Independent-Bücher 2020“ ist eine Liste von zehn Publikationen von unabhängigen Verlagen, die im Jahr 2020 erschienen sind. Die „Verlagsprämien des Freistaats Bayern 2020“ werden für Publikationsvorhaben auf der Basis eines überzeugenden Verlagsprofils vergeben. Im Jahr 2020 können zehn Verlagsprämien zu jeweils 5.000 Euro verliehen werden.

Bewerben können sich – für eine der beiden oder beide Maßnahmen – unabhängige Verlage in Bayern mit belletristischem Schwerpunkt mit einem Umsatz bis zu einer Million Euro. Beide Auszeichnungen werden in einem Juryverfahren entschieden. Bewerbungsschluss ist der 1. Dezember 2020. Die Bewerbungsunterlagen stehen hier zum Download bereit: https://www.stmwk.bayern.de/kunst-und-kultur/literatur/preise.html

Enger Austausch zwischen Kunstministerium und unabhängigen Verlagen

„Förderprogramme und Auszeichnungen können besonders gut wirken, wenn sie bestmöglich auf die Bedürfnisse des Empfängerkreises abgestimmt sind“, erklärte der Minister. „Für den engen und fruchtbaren Austausch mit den Verlagen bin ich sehr dankbar. Gemeinsam konnten wir attraktive Konzepte entwickeln.“

Die Ideen, die im Rahmen eines Runden Tischs im vergangenen Jahr entwickelt wurden, seien für die konkrete Ausgestaltung der Auszeichnungen eine wertvolle Grundlage gewesen. „Diesen Dialog wollen wir auch weiterhin führen“, so der Minister. Zudem werde sich der Freistaat auf Ebene der Kulturministerkonferenz für die Entwicklung länderübergreifender Förderkonzepte für die unabhängigen Verlage einsetzen.

Der Sprecher der am Runden Tisch beteiligten Kerngruppe von fünf unabhängigen Verlagen Manfred Rothenberger zeigte sich zufrieden mit dem Resultat: „Wir freuen uns sehr über dieses Signal aus dem Ministerium und die damit verbundene Wertschätzung der Arbeit der unabhängigen belletristischen Verlage in Bayern. Wir wünschen uns, dass diese in Zukunft fortgesetzt und sinnvoll ausgebaut wird zum Erhalt und zur Weiterentwicklung einer vielfältigen und lebendigen bayerischen Verlagslandschaft.“

 

Unterlagen für eine Bewerbung bis 1. Dezember 2020 stehen unter https://www.stmwk.bayern.de/kunst-und-kultur/literatur/preise.html bereit

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.