München:

„Vitale Schulen, in denen das Leben pulsiert“ – Kultusstaatssekretärin Anna Stolz besucht die Grundschule Schwaig

Einblicke in Natur und Gesundheit im Rahmen des Konzepts „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ – Kooperation mit BayWa Stiftung zu gesunder Ernährung

„Schule ist mehr als nur ein Gebäude. Die Schule ist ein Treffpunkt, an dem sich Menschen sehen und austauschen. Ein Ort der Wissensvermittlung und des Erlebens. Ein Ort, an dem sich Schüler wie Lehrer gerne aufhalten, und auch ich freue mich, heute hier zu sein.“ Kultusstaatssekretärin Anna Stolz war die Freude bei ihrem Besuch der Grundschule Schwaig deutlich anzumerken. Gemeinsam mit Maria Thon, der Geschäftsführerin der BayWa Stiftung, verschaffte sich die Staatssekretärin wertvolle Einblicke in den Schulbetrieb unter den aktuellen Hygieneregeln. „Wir alle müssen umdenken, müssen Schule und Unterricht neu anpassen und strukturieren. Unser Ziel ist dabei das gleiche wie noch vor einem Jahr: Wir wollen vitale Schulen, in denen das Leben pulsiert“, so Anna Stolz, die sich von der Kreativität und dem Engagement der Lehrkräfte sehr angetan zeigte.

„Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ heißt das Konzept des Kultusministeriums, das mit Blick auf die Förderung von Alltagskompetenz und Lebensökonomie mit Beginn des laufenden Schuljahres bayernweit startet. Passend dazu gehören in Schwaig die Nähe zur Natur und das Wissen um gesunde Ernährung zu den Eckpfeilern des Schullebens. Im gerade begonnenen Schuljahr wird dort eine Schulgartengruppe Hochbeete bepflanzen und den Schulgarten ebenso wie den naturnahen Pausenhof neugestalten.

Ernährungskompass der BayWa Stiftung

Eine ganz wesentliche Voraussetzung für ein gesundes Leben ist die sinnvolle Ernährung. Die BayWa Stiftung hat deshalb einen Ernährungskompass erstellt, der die Lehrkräfte dabei unterstützen kann, das Thema fächerübergreifend in den Unterricht zu integrieren. Geschäftsführerin Maria Thon dazu: „Der Ernährungskompass bringt gesunde Ernährung spielerisch in die Klassenzimmer. Mit dem Ernährungsbildungsprogramm der BayWa Stiftung „Gemüse pflanzen. Gesundheit ernten.“ packen wir dieses Problem bei der Wurzel und vermitteln den Kindern von Klein auf wichtiges Ernährungswissen. Zahlreiche bayerische Grundschulen arbeiten bereits mit dem Lehr- und Aktionsbuch ‘Der Ernährungskompass.“ Grundschulen können sich für einen kostenlosen Klassensatz bei der BayWa Stiftung anmelden: www.der-ernaehrungskompass.de.

Auch die Kultusstaatssekretärin betonte: „Gesunde Ernährung ist der Schlüssel zu körperlichem Wohlbefinden und allem, was damit einhergeht. Auftrag der Schule ist es, den Schülerinnen und Schülern das dafür nötige Wissen zu vermitteln.“

„Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“

Das am 13. Januar 2020 vom Bayerischen Ministerrat beschlossene Konzept „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ stärkt das Thema „Alltagskompetenz und Lebensökonomie“ nachhaltig. Unter der Dachmarke „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ wird der gesamte Bereich der Alltagskompetenzen und Lebensökonomie mit den fünf Handlungsfeldern Ernährung, Gesundheit, Selbstbestimmtes Verbraucherverhalten, Umweltverhalten und Haushaltsführung erfasst. Das Konzept zielt darauf ab, den Lebensweltbezug im schulischen Alltag selbstverständlich werden zu lassen. Projekte zu den fünf Handlungsfeldern aus dem Bereich Alltagskompetenz und Lebensökonomie – z. B. in Form von Kooperationen mit Bauernhöfen, Initiativen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz, Verbraucherschutz- oder Gesundheitspräventionsprogrammen – werden dadurch flächenwirksam zum Teil des Schullebens.

Quelle:stmuk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.