München:

Glauber: Sylvensteinspeicher schützt Metropolregion München vor Hochwasser und Trockenheit
Baumaßnahmen für 12 Millionen Euro abgeschlossen

Für 12 Millionen Euro wurde der Stahlwasserbau am Sylvensteinspeicher im Oberen Isartal aktuell umfassend erneuert. Insbesondere die Tiefauslässe des Speichers wurden ausgetauscht und an das inzwischen stark vergrößerte Speichervolumen der Talsperre angepasst. Umweltminister Thorsten Glauber gab heute die neue Infrastruktur offiziell für die Nutzung frei: „Der Sylvensteinspeicher reguliert den Abfluss in der Isar und hat damit herausragende Bedeutung für den Ballungsraum München bis Landshut. Der Sylvensteinspeicher ist die Schutzmauer des Isartales vor einem Hochwasser. Für München war der Sylvensteinspeicher zuletzt beim Katastrophenhochwasser 2013 die Lebensversicherung. Die Baumaßnahmen schaffen zukunftsweisenden Hochwasserschutz auf höchstem Niveau. In Zeiten der Trockenheit hat er die gegenteilige Funktion: Dank der Wasserzugabe aus dem Sylvensteinspeicher führt die Isar auch an Hitzetagen jederzeit genügend Wasser.“

Ähnlich dem Ablauf einer Badewanne verfügt der Sylvensteinspeicher über zwei auf Höhe des Seegrundes liegende Tiefauslässe: den Triebwasser­­stollen und den Grundablass. Durch diese beiden Auslässe wird die Abflussmenge aus der Talsperre kontrolliert gesteuert. Im Zuge der aktuellen Baumaßnahmen wurden in beide Tiefauslässe moderne Hydraulikantriebe eingebaut, die die bisherigen mechanischen Antriebe ersetzen. Die Schützentafeln wurden ausgetauscht. Außerdem wurde an den Auslässen die Stollenpanzerung und die Schützenbelüftung saniert sowie eine Krananlage und ein Treppenturm in den etwa 40 Meter tiefen Schacht eingebaut.

Der Sylvensteinspeicher in der Gemeinde Lenggries wurde 1959 fertiggestellt. Er kann bei maximaler Füllung rund 125 Millionen Kubikmeter Wasser fassen. Die Bedeutung einer gezielten Steuerung der Abgabemenge des Sylvensteinspeichers für die Isaranlieger wurde insbesondere bei den Hochwasserereignissen der Jahre 1999, 2005 und 2013 deutlich.

Weitere Details sind im Internet verfügbar unter https://www.wwa-wm.bayern.de/hochwasser/hochwasserschutzprojekte/stahlwasserbausylvenstein/

Quelle: stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.